Taschenmesser Test 2017 – Die besten Messer im Vergleich

Taschenmesser Empfehlung
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Zu jeder Wanderausrüstung gehört ein ordentliches Messer und deshalb führen wir auch dieses Jahr wieder einen großen Taschenmesser Test durch. Wir stellen die Top Modelle vor und geben praktische Ratschläge worauf Sie beim Kauf achten sollten. Außerdem diskutieren wir welche Arten von Tachenmesser es überhaupt gibt und für welche Anwender sich diese eignen. Ein erstaunliches Ergebnis unseres Taschenmesser Tests ist, dass ein hochwertigen Taschenmesser nicht unbedingt sehr teuer sein muss. Durch den hohen Konkurrenzkampf gibt es mittlerweile Modelle die nahezu allen Ansprüchen genügen für knapp 20 €.

Die Ergebnisse im Überblick

Testsieger

blackcanyon
thermarestwanderlistblackcanyon
ModellWalther Tactical SET Messer 50715Opinel TaschenmesserVictorinox Offiziersmesser Spartan
Laguiole Taschenmesser
Testnote
Trekkingbase Sehr GUT (1,1)
4.9 Stars

Taschenmesser Test 1/2017



Trekkingbase Sehr GUT (1,7)
4.2 Stars

Taschenmesser Test 1/2017

Trekkingbase GUT (1,3)
4.7 Stars

Taschenmesser Test 1/2017

Trekkingbase GUT (2,3)
3.7 Stars

Taschenmesser Test 1/2017

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Kundenwertung
Gewicht164 g 62 g64 g55 g
Länge [cm]11,4 cm (19,9 cm ausgeklappt)10, 8 cm (18,8 cm ausgeklappt)9,1 cm (15,1 cm ausgeklappt)10,5 cm (20 cm ausgeklappt)
Mermale

  • Sehr scharf

  • Ausgezeichnete Verarbeitung

  • Hülle und Messerschärfer inklusive



  • Bewährte Konstruktion

  • Hochwertige Verarbeitung

  • Günstig


  • Viele Funktionen

  • faires Preis-Leistung-Verhältnis


  • Schickes Design

  • Sehr leicht

  • Unbequemer Griff

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Die besten Taschenmesser im Detail

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Selbstverständlich kann niemand alle Taschenmesser die auf dem Markt sind testen. Um trotzdem einen, unserer Meinung nach, aussagekräftigen Test durchführen zu können haben wir den Markt vorsondiert und uns auf die aktuell am beliebtesten Messer beschränkt.

Wenig verwunderlich stammen die meisten der beliebtesten Messer von Herstellern die seit Jahrzehnten für Messerqualität bekannt sind.

Allerdings haben wir auch Modelle kleinerer Hersteller unter die Lupe genommen um zu verstehen ob das Vertrauen in die etablierten Marken gerechtfertigt ist.

Taschenmesser Test: Walther Tactical SET Messer 50715 – Der Testsieger

Walther 50715
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Das Tactical SET Messer 50715 der Firma Walther überzeugt uns durch seine hervorragende Verarbeitung, das mitgelieferte Zubehör und viele sinvolle Details.

Die Klinge besteht aus rostfreiem 440er Stahl und ist damit scharf und stabil genug für nahezu alle Anwendungen. Die Klinge bleibt auch auf langen Touren durchgehend scharf und außerdem lässt sich die Klinge problemlos auch von Anfängern mithilfe des mitgelieferten Messerschärfers nachschärfen.

Der Griff liegt perfekt in der Hand und verrutscht durch eine spezielle Struktur auch beim Tragen von Handschuhen nicht in der Hand.

Die Klinge wird durch einen ausgefeilten Liner Lock Mechanismus in der Halterung gesichert, sodass sich die Klinge nicht in der Hostentasche öffnen kann. Außerdem verfügt das SET 50715 über eine Öffnungshilfe, sodass sich die Klinge auch beim Tragen von Handschuhen öffnen lässt.

Trekkingbase SEHR GUT (1,1)
5 Stars

Taschenmesser Test 1/2017

Die mitgelieferte Hülle schützt das SET 50715 vor Schmutz und ist ein zusätzlicher Schutz vor versehentluchem Öffnen. Außerdem befindet sich an der Rückseite des Griffs ein Glasbrecher mit dem in Notsituationen Scheiben eingeschlagen werden können.

Fazit: Das Tactical SET Messer 50715 eignet sich hervorrgand für alle die einen treuen Begleiter auf langen Trekkingtouren oder auch auf Wanderungen suchen. Die Verarbeitung ist hervorragend, der Preis extrem fair, die Klinge sehr scharf und das mitgelieferte Zubehör perfekt durchdacht.

Taschenmesser Test: Victorinox Offiziersmesser Spartan – Der Preis-Leistungs-Tipp

Victorinox Test
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Das Offiziersmesser Spartan der Traditionsmarke Victorinox ist ein klassisches „Schweizer Taschenmesser“, dass über alle sinnvollen Funktionen verfügt, hochwertig verarbeitet ist und mittlerweile sehr günstig ist.

Die Klinge ist mit 6cm ausreichend lang, rostfrei und relativ scharf. Neben dieser großen Klinge verfügt das Offiziersmesser Spartan noch über eine kleinere Klinge und natürlich einen Korkenzieher.

Desweiteren gibt es als Funktionen noch einen Dosenöffner, einen Schraufendreher, eine Pinzette und einen Zahnstocher. Somit sind alle Funktionen vorhanden, die man in der Regel auf Trekkingtouren benötigt.

Das Gewicht ist mit 64 g so leicht, dass man das Messer kaum in der Hosentasche wahrnimmt.

Trekkingbase SEHR GUT (1,4)
5 Stars

Taschenmesser Test 1/2017

Wie fast alle Modelle von Victorinox ist auch das Offiziersmesser Spartan sehr pflegeleicht und bleibt lange scharf. Lediglich die Scharniere müssen einmal pro Jahr nachgeölt werden.

Der Griff liegt ordentlich in der Hand, allerdings doch etwas schlechter als beim Testsieger.

Fazit: Das Victorinox  Offiziersmesser Spartan eignet sich hervorragend für alle, die nach einem treuem Multitool für Trekkingtouren oder auch den Alltag suchen.

Wie wurde getestet?

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Statt sterilen Labortests, die wenig mit der Realität zu tun haben, setzen wir hauptsächlich die Alltagstauglichkeit der Messer. Allerdings haben wir auch die verschiedenen Parameter, wie die Klingenlänge und das Gewicht genau vermessen, da sich die Herstellerangaben nur schwer vergleichen lassen und nicht immer genau richtig sind.

Um die Alltagstauglichkeit zu testen haben wir mit den Messern Alltagsaufgaben, wie beispielsweise das Schneiden eines Apfels oder das Öffnen einer Verpackung, durchgeführt. Darüberhinaus mussten sich die Messer auch in anspruchsvolleren Aufgaben, wie dem Schneiden eines dicken Seils oder dem Schnitzen von Holz, bewähren.

Außerdem mussten alle Multifunktionsmesser unter Beweis stellen, dass ihre zusätzlichen Funktionen auch wirklich nützlich und anwendungstauglich sind. Dazu zählt beispielsweise, dass ein mitgelieferter Schraubenzieher auch wirklich zum Schrauben geeignet ist oder eine eingebaute Säge zum Sägen.

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Welche Arten von Taschenmesser gibt es?

Die wohl wichtigste Unterscheidung ist, ob das Taschenmesser nur zum schneiden verwendet werden soll oder auch noch über weitere andere Funktionen verfügen sollte. Das wohl bekannteste Multifunktionsmesser ist das sogenannte Schweizer Taschenmesser. Messer in dieser Kategorie verfügen über eine Vielzahl von Funktion, die von einer Schere über einen Säge bis hin so einer Feile reichen können. Allerdings verfügen Multifunktionsmesser häufiger über eine schlechtere Klinge und sind deutlich schwerer als Messer die nur über eine Klinge verfügen. In der Kategorie der Messe die nur über eine Klinge verfügen gibt es noch die weitere Unterscheidung der sogenannten Einhandmesser und der Zweihandmesser. Diese Kategorien unterscheiden sich einfach dadurch, dass Einhandmesser wie der Name schon andeutet mit einer Hand geöffnet werden können. Bei Zweihandmesser muss die Klinge mit der zweiten Hand aus dem Verschluss herausgezogen werden. Die bekannteste Art von Einhandmesser sind die sogenannten Klappmesser. Bei diesen Modellen kann die Klinge durch den Druck auf einen kleinen Knopf zum Vorschein gebracht werden. Diese Bauweise ist war praktisch allerdings auch deutlich fehleranfälliger als einfachere Bauweisen. Bei Klappmessern muss die Klingel durch einen komplizierten mechanischen Mechanismus in der Haltevorrichtung gehalten werden sodass die Klinge niemals ungewollt aus ihrer Hülle springt. Diese Vorrichtung besteht häufig aus kleinen Bauteilen die leicht durch Schmutz oder Nässe beschädigt werden können.

Welche Kriterien wurden im Taschenmesser Test berücksichtigt?

Neben dem Schließmechanismus und dem Funktionsumfang unterscheiden sich Taschenmesser natürlich auch durch die Art der Klinge und die Bauweise des Griffs. Prinzipiell kann die Klinge eines Taschenmessers glatt oder wellig geschliffen sein. Außerdem kann die Klinge 1 oder 2 schneidig sein. Das bedeutet, das die Klinge auf beiden Seiten scharf ist und man somit mit beiden Seiten der Klinge schneiden kann. Was den Schliff angeht ist der glatte Schliff das was man am häufigsten antrifft. Diese Art von Schliff hat sich zum Industriestandard entwickelt da sie für nahezu alle Einsatzzwecke ordentlich geeignet ist. Außerdem können Taschenmesser mit einer glatten Klinge deutlich einfacher geschärft und geschliffen werden. Insbesondere bei größeren klingen trifft man aber auch wellige Schliffe an. Diese sind besonders beim Schneiden von Holz der glatten Bauweise deutlich überlegen. Durch die Einkerbung in der Klinge wir das Material effektiv aus der Schnittstelle raus befördert. So kann verhindert werden, dass die Schnittstelle verstopft und die Klinge stecken bleibt. Allerdings ist das Instandhalten einer welligen Klinge sehr viel aufwendiger als bei einer glatten Klinge. Manche Messer verfügen auch über eine Hybridbauweise. Das bedeutet, dass ein Teil der Klinge glatt und ein Teil der Klinge Welle geschliffen ist.

Bei der Bauweise des Griffs liegen mittlerweile alle Hersteller großen Wert darauf, dass ein sicherer Halt nahezu jeder Hand möglich ist. Allerdings gibt es gerade beim verwendeten Material große Unterschiede. Ein Messer von niedriger Qualität erkennt man am leichtesten am Griff. Wenn sich der Griff nämlich billig anfühlt, weil er beispielsweise aus billigem Plastik besteht oder einfach nur durch einige Klebstoff Tropfen zusammengehalten wird, kann man davon ausgehen, dass das Messer nicht lange halten wird. Auch wenn der Griff aus Holz besteht, bedeutet das nicht automatisch, dass das Messer von guter Qualität ist. Insbesondere bei dünnem Holz, dass den Eindruck macht als würde es bald Splittern ist Vorsicht geboten. Ein guter Griff besteht aus hochwertigem Kunststoff, das geruchsneutral sein sollte oder aus Metall oder aus mit Lack überzogenem, glattem Holz.

Der Schließmechanismus sollte völlig glatt funktionieren, da dieser erfahrungsgemäß mit der Zeit nicht besser wird. Auf keinen Fall sollte die Klinge Klemmen oder beim Herausziehen haken, da es sonst leicht zu Verletzungen kommen kann.

Außerdem verfügt ein gutes Messer über eine einfache Möglichkeit die Klinge zu sichern. Nur so kann dauerhaft sichergestellt werden, dass sich das Taschenmesser nicht in der Hosentasche öffnet. Das gleiche gilt auch für die aufgeklappte Klinge. Nur eine Klinge die sich auch im ausgefahrem Zustand feststellen lässt ist eine sichere Klinge.

Selbstverständlich unterscheiden sich gute und schlechte Messer auch in der Qualität der Klinge, allerdings ist hier die Qualität viel schwerer für Laien einzuschätzen. Nahezu alle Taschenmesser besitzen eine Klinge aus Stahl. Rostfrei sind nahezu auch alle Modelle, sodass diese beiden Wörter nicht direkt als Qualitätsmerkmal herangezogen werden können. Allerdings ist Stahl nicht automatisch gleich Stahl. Es gibt viele verschiedene Stahlarten die sich gravierend in ihrer Stabilität und Schärfe unterscheiden.

Günstige Taschenmesser verwenden meistens Stahl vom Typ 420. Diese Art von Stahl ist nicht nur eben günstig, sondern auch vergleichsweise weich. Diese Weichheit hat zwar den Vorteil, dass sich 420er Stahl leicht schärfen lässt. Allerdings ist die Schnittfestigkeit auch deutlich schlechter als bei anderem Stahl. Das bedeutet in der Praxis, dass Taschenmesser deren Klinge aus 420er Stahl besteht häufiger geschärft werden müssen. Solche Taschenmesser eignen sich also nur für Anfänger und kurze Einsätze, wie beispielsweise beim Holz-Schnitzen.

Deutlich besser ist der Stahl vom Typ 440C für die Klingen von Taschenmesser geeignet. Der Buchstabe „C“ bedeutet hierbei, dass das Stahl mit Eisen-Kohlenstoff behandelt wurde um die Härte zu erhöhen. Messer mit einer 440C Klinge lassen sich relativ problemlos schärfen, bleiben aber deutlich länger scharf als 420er Klingen. Ein Nachteil ist allerdings, dass die Klinge durch die Eisen-Kohlenstoff-Behandlung anfällig für Rost wird. Deshalb müssen Taschenmesser mit einer Klinge aus 440C Stahl immer trocken gelagert werden und nach jeder Benutzung abgetrocknet werden. Somit eignen sich 440C Klingen für erfahrenere Anwender, die wissen wie man eine Klinge pflegen muss und die Wert auf eine günstigen Preis legen, aber sich trotzdem eine sehr scharfe Klinge wünschen.

In der obersten Preiskategorie sind dann Klingen aus Stahl vom Typ ZDP-189 angesiedelt. Dieser Stahl verspricht nahezu maximale Schärfe und Stabilität. Außerdem ist extrem Rostbeständig und somit auch für lange Touren unter extremen Bedingungen geeignet. Ein großer Nachteil ist, dass ZDP-189 Stahl nur von Profis geschliffen werden sollte, da er vergleichsweise spröde ist.

Die einzige Art von Stahl die was die Schärfe und Stabilität den ZDP-189 Stahl übertrifft ist der mittlerweile weltbekannte Damaszener Stahl. Dieser erhält seine extreme Härte dadurch, dass mehrere Stahlschichten aufwendig ineinander gefaltet werden. Allerdings ist Damaszener Stahl
nicht rostfrei und somit für Einsätze auf Trekkingtouren ungeeignet. Deshalb findet man Messer mit einer Klinge aus Damaszener Stahl
eher in Küche, als in der freien Natur.

Welche Gesetze müssen beachtet werden?

Unabhängig davon für welche Art von Messer man sich entscheidet, sollte man unbedingt das deutsche Waffengesetz lesen. Das Tragen mancher Messerarten, wie beispielsweise Springmesser oder Buttferlymesser ist in der Öffentlichkeit verboten. Bei Taschenmessern dürfen nur Klingen unter 12cm in der Öffentlichkeit geführt werden. Bei Verstößen muss man mit hohen Geldstrafen rechnen.

Taschenmesser Test 2017 – Die besten Messer im Vergleich
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