Tests

Unser Outdoor Wasserfilter Test 2018

Unser Outdoor Wasserfilter Test 2018

Der Outdoor Wasserfilter Test wurde zuletzt am 15.04.2018 aktualisiert.

Bei Trekkingtouren die länger als zwei Tage dauern ist es unbedingt notwendig sich darüber Gedanken zu machen wie man unterwegs an sicheres Wasser kommt. Obwohl man mit der Faust Regel nur fließendes Wasser zu trinken auf der relativ sicheren Seite ist, ist es trotzdem sinnvoll zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Wenn nämlich beispielsweise nur einige Meter flussaufwärts ein totes Tier im Wasser liegt kann es sehr leicht zu einer Infektion kommen. Bei längeren Touren ist es impraktikabel oder schier unmöglich alles benötigte Wasser mit sich zu tragen. Beim Trekking betätigt man sich körperlich und benötigt deswegen mindestens drei Liter Wasser am Tag. Bei einer mehrtägigen Tour würde so leicht eine untragbare Menge an Gewicht zusammenkommen. Hier stellen wir ihnen die 3 Top-Filter vor und diskutieren außerdem die Vor- und Nachteile der beliebtesten Methoden zur Wasseraufbereitung auf Trekkingtouren.

Zu ihrer Information:
Im Moment finden sie hier eine Kurzzusammenfassung unserer ersten Eindrücke und der technischen Daten der Modelle die wir uns noch genauer in unserem Outdoor Wasserfilter Test 2017 anschauen wollen.

Die Bewertungen sind deswegen nur vorläufig und basieren noch nicht auf einem detailliertem Test der Modelle.

In Kürze werden wir dann hier unseren ausführlichen Vergleich der Top-Modelle dieses Jahres veröffentlichen.

Die besten Filter im Vergleich

Sawyer MINI – Der Beste

Die Firma Sawyer hat es geschafft mit dem MINI den fast perfekten Wasserfilter zu entwerfen. Mit nur 56 g und 10,2 x 7,6 x 20,3 cm Abmessung macht der MINI seinem Namen alle ehren und kann problemlos auf jeder noch so langen Tour mitgeführt werden.

Allerdings darf man sich vom äußeren nicht täuschen lassen, weil der MINI nämlich nicht nur extrem klein sondern auch effektiv ist. Nach dem Filtern mit dem Sawyer MINI ist das Wasser befreit von Bakterien wie Salmonellen, Cholera und E.coli Protozoen wie Giardien und Kryptosporidien. Somit ist der MINI für die meisten Einsatzgebiete absolut ausreichend.

Die Anwendung ist kinderleicht. Entweder kann der MINI auf eine Trinkflasche geschraubt werden oder es kann direkt aus der Wasserquelle mit einem Strohhalm getrunken werden. Das Wasser wird dann also nicht vorgefiltert, sondern direkt beim Trinken.

Trekkingbase SEHR GUT (1,1)

Outdoor Wasserfilter Vergleich 01/2017

Das alles liefern allerdings auch andere Hersteller, wenn auch nicht zu diesem Preis und bei einer solchen kompakten Größe. Der größte Pluspunkt des Sawyer MINI ist die exzellente Verarbeitung und die damit verbundene Haltbarkeit. Bei sachgemäßer Anwendung kann der MINI bis zu 400.000 Liter Wasser filtern. Damit der Filter so lange hält muss er allerdings regelmäßig rückgespült und falls er länger eingelagert wird Desinfiziert werden. Hält man sich an diese einfachen Regeln kann man sein ganzes Leben lang Freude am Sawyer MINI haben.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch bei Amazon alle Käufer extrem begeistert sind. (Lesen der Rezensionen lohnt sich!)

Fazit: Die Kombination aus Kompaktheit, geringem Gewicht, Leistungsfähigkeit und günstigem Preis die der Sawyer MINi bietet sind im Moment unerreicht und absolute Spitzenklasse.

Katadyn Pocket Filter

Der Pocket Filter des Schweizer Herstellers Katadyn, der sich auf Wasserfilterung spezialisiert hat, ist der Rolls-Royce unter den Outdoor Wasserfiltern.

Mit einer Leistung von 1 Liter pro Minute können mit dem Pocket Filter auch problemlos größere Mengen gefiltert werden. Somit ist er beispielsweise ideal um Wasser für eine ganze Gruppe oder Familie zu filtern.

Allerdings ist sollte man den Namen Pocket Filter nicht zu wörtlich nehmen, denn mit 6 x 6 x 24 cm ist er verhältnismäßig groß. Außerdem ist das Gewicht mit 549 g alles andere als leicht, verglichen mit anderen aktuellen Filtern.

Trekkingbase SEHR GUT (1,3)

Outdoor Wasserfilter Vergleich 01/2017

Die Wasserfilterung ist sehr effektiv und entfernt Bakterien und Protozoen. Die Filterung basiert auf einem Keramikfilter. Dieser besitzt 0.0002 mm große Poren, in denen Krankheitserreger stecken bleiben. Somit ist klar, das der Filter regelmäßig gereinigt werden muss, damit alle Krankheitserreger die stecken geblieben sind aus dem Filter entfernt werden.

Ein großer Pluspunkt des Pocket Filters neben der großen Leistung ist seine Robustheit. Sowohl die Außenhülle aus Aluminium als auch der eigentliche Filter aus Keramik halten auch hohen Belastungen stand.

Fazit: Der Pocket Filter von Katadyn ist ein enorm robuster, hochwertiger Outdoor Wasserfilter mit einer gigantischen Filterungsleistung. Allerdings ist er verhältnismäßig groß und schwer und somit nur bedingt für lange Touren geeignet, bei denen es auf jedes Gramm ankommt.

LifeStraw Personal – Der Preis-Leistungs-Tipp

Der LifeStraw funktioniert ganz ähnlich wie der Sawyer MINI: Als Strohhalm wird der Filter entweder in die Wasserflasche oder direkt in die Wasserquelle gehalten und das Wasser direkt beim Trinken gefiltert.

Außerdem ist er ähnlich kompakt und mit nur 50 g sogar noch leichter als der Sawyer MINI. Die Reinigungsleistung ist ausreichend gut und funktioniert wie bei den anderen Modellen in unserem Outdoor Wasserfilter Test ohne Chemie. Durch eine Membran mit nur Poren der Größenordnung 20 Nanometer filter der LifeStraw Bakterien und Parasiten aus dem Wasser heraus.

Trekkingbase SEHR GUT (1,9)

Outdoor Wasserfilter Vergleich 01/2017

Genauso einfach wie die Benutzung ist auch die Reinigung. Dazu genügt es Wasser in den Filter zu saugen und dann wieder zurück zu pusten. So werden alle Krankheitserreger die sich im Filter verfangen haben wieder herausgespült.

Zudem überzeugt der LifeStraw durch einen extrem günstigen Preis. Dafür ist er deutlich instabiler und mit 2,5 x 2,5 x 22,5 cm deutlich größer als unser Testsieger. Zudem ist die Lebensdauer mit nur ca. 1000 Litern viel geringer als beim Sawyer Mini.

Fazit: Der LifeStraw ist ein toller Wasserfilter für Gelegenheitsanwender zu einem unschlagbaren Preis.

Kriterien in einem Outdoor Wasserfilter Test

Bei den verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufbereitung die bei einem Outdoor Wasserfilter Test überprüft wurde, gibt es verschiedene Aspekte die beachtet werden müssen. Das wichtigste Kriterium in einem Outdoor Wasserfilter Test ist aber sicherlich, dass das Wasser nach der Filterung frei von gefährlichen Krankheitserregern sein sollte. In verunreinigtem Wasser können sich nämlich allerlei ungemütlicher Zeitgenossen tummeln: von E. Coli Bakterien über Salmonellen oder Cholera Bakterien bis hin zu gefährlichen Viren wie beispielsweise Rotaviren oder Hepatitisviren.

Stehendes Wasser in Norwegen
Das Problem bei all diesen Krankheitserregern ist, dass sie durch das Trinken in den Magen und den Darm gelangen und dort Durchfall verursachen können. Wenn man während einer Trekkingtour mitten im Nirgendwo ist kann eine solche Durchfallerkrankung schnell sehr gefährlich werden.
Ein weiterer Aspekt ist natürlich, dass das Wasser auch durch Chemieabfälle aus der Landwirtschaft oder Industrieanlagen verunreinigt werden kann. Auch in ländlichen Gegenden können die Pestizide die genutzt werden um Felder vor Schädlingen zu schützen reicht in das Grundwasser gelangen und so die lokalen Wasserquellen verunreinigen. Bei Verunreinigungen diese Art machen sich allerdings meist nicht sofort Krankheit Symptome bemerkbar, sondern die Gefahr liegt eher in der Langzeitwirkung. Eine gute Lösungen zur Wasseraufbereitung sollte also auch vor Langzeitschäden schützen.
Ein dritter Aspekt der in einem Outdoor Wasserfilter Test berücksichtigt werden sollte ist, dass das aufbereitete Wasser gut schmecken sollte. Dazu gehört auch das das Wasser geruchsfrei ist und optisch keine Mängel aufweist. Andernfalls kann es leicht passieren, dass man sich vor dem Wasser ekelt und deswegen zu wenig Wasser trinkt. In der freien Natur ist es nahezu unvermeidbar dass ich so genannte Schwebestoffe im Wasser befinden. Darunter versteht man Pflanzenreste, Sand oder auch Algen. Diese sind zwar alle gesundheitlich unbedenklich können aber als Brutstätte für Bakterien dienen.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Wasseraufbereitung auf Trekkingtouren?

Methode 1: Wasser Abkochen

Eine seit Jahrhunderten bewährte Methode für die in der Regel keinerlei extra equipment notwendig ist, ist das Wasser abzukochen. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Krankheitserreger abgetötet werden wenn das Wasser nur kurz aufgekocht wird. Um auf Nummer sicher zu gehen ist es notwendig das Wasser mehrere Minuten, im Optimalfall 10 Minuten oder länger, kochen zu lassen. Außerdem ist insbesondere bei Trekkingtouren die durch bergiges Gelände oder die etliche Metern über dem Meeresspiegel verlaufen, dass in größeren Höhen durch den verringerten Luftdruck das Wasser bei deutlich niedrigeren Temperaturen schon anfängt zu kochen. Somit erreicht das Wasser im Gebirge nicht die benötigten 100 Grad um alle potentiellen Krankheitserreger abzutöten. Die weitere Nachteile dieser Methode liegen auf der Hand: zum einen ist der Energieaufwand enorm hoch. Wird das Wasser mit Hilfe des gewöhnlichen Campingkochers abgekocht muss deutlich mehr Brennstoff mitgeführt werden, da das Erhitzen von Wasser sehr energieintensiv ist. Außerdem ist das Wasser nach dem Abkochen nicht direkt trinke sondern muss erst über einen längeren Zeitraum abkühlen. Gerade in den Sommermonaten also zur Hochsaison alle Outdoor Freunde kann es ewig dauern bis das Wasser eine annehmbare Temperatur erreicht hat. Außerdem kommt man mit der Methode des Wasser-Abkochens nie in den Genuss erfrischend kühlen Wassers. Außerdem werden Schwebstoffe die das Wasser möglicherweise unappetitlich aussehen lassen nicht durch das Abkochen aus dem Wasser entfernt. Ein positiver Aspekt dagegen ist, dass das Wasser nicht in seinem Geruch oder seinen Geschmackseigenschaften verändert wird. Als Letzter negativer Aspekt ist anzumerken, dass das Abkochen in der Regel deutlich länger als alle anderen Methoden dauert. Wie schon unterwegs ist der größte Vorteil dieser Methode dass sie abhängig von den Kosten des Brennstoffs der billig ist und kein zusätzliches Equipment notwendig ist.
 Unser Outdoor Wasserfilter Test 2017

Methode 2: Chemische Aufbereitung des Wassers durch Tabletten

Die leichteste Möglichkeit was das Gewicht angeht Wasser während einer Trekkingtour von gefährlichen Krankheitserregern zu befreien sind sogenannte Wasseraufbereitungstabletten. Der Wirkstoff ist meistens Chlor das durch Oxidation effektiv Bakterien, Viren und Pilze abtötet. In der Regel sind die Tabletten so dosiert das eine Tablette genau für einen Liter Wasser ausreicht. Dabei gilt es aber zu achten, dass nur optisch klares Wasser durch Wasseraufbereitungstabletten von Krankheitserregern befreit werden können. Enthält das Wasser Schwebestoffen können darin enthaltenen Krankheitserreger auch nach der Behandlung mit einer Wasseraufbereitungstablette weiterhin ein Sicherheitsrisiko darstellen. Wenn Sie also in ein Gebiet Reisen in dem nur trübes Wasser verfügbar ist, sollten Sie zusätzlich einen Wasserfilter benutzen um das Wasser vorzufiltern. Außerdem muss stets darauf geachtet werden, dass das Chlor ausreichend hoch dosiert ist. Als größten Nachteil dieser Methode finden wir, dass das Wasser unangenehm nach Chlor riecht und schmeckt. Vorteile dagegen sind die einfache Anwendung, das leichte Gewicht und die schnelle Verfügbarkeit des aufbereiteten Wassers. Beispielsweise gibt man eine Micropur Forte Tablette von Katadyn in einen Liter Wasser, wartet dann 10 Minuten bis sich die Tablette aufgelöst hat, schüttelt dann die Trinkflasche kurz und hat dann nach ca 20 Minuten zusätzlichen Wartens sicheres Wasser zum Trinken zur Verfügung.

Methode 3: Mechanische Wasserfilter mit Aktivkohlefilter

Eine dritte Möglichkeit der Wasseraufbereitung auf Trekkingtouren sind sogenannte Outdoor Mikrofiltern. Die Wirkungsweise dieser Methode beruht darauf, das der Filter über Poren mit wenigen Mikrometern Durchmesser verfügt die Krankheitserreger mechanisch herausfiltern. Anschaulich gesprochen, bleiben Bakterien und Mehrzeller in den Poren stecken. Allerdings schützt diese Methode nicht alleine vor viel kleineren Krankheitserregern die beispielsweise Viren. Zu diesem Zweck sind viele Wasserfilter heutzutage sogenannte Kombifilter. Diese verfügen neben dem Mikrofilter über einen sogenannten Aktivkohlefilter. Durch die Aktivkohle können auch mikroskopische Krankheitserreger, aber auch Geschmacks und Geruchsstoffe aus dem Wasser herausgefiltert werden. Selbstverständlich werden auch alles Schwebestoffe durch Mikrofilter und Kombifilter aus dem Wasser entfernt. Die Nachteile sind das hohe Gewicht der meisten Modelle und der hohe Preis. Außerdem muss der Wasserfilter regelmäßig gewechselt werden. Die Vorteile dagegen sind die schnelle Verfügbarkeit des aufbereiteten Wassers und die Einfachheit der Anwendung.

Methode 4: UV-Bestrahlung

Eine vierte sehr effektive Methode um Wasser von Keimen zu befreien ist das Bestrahlen mit UV Strahlung. Dieser Prozess wird auch in allen Klärwerken eingesetzt. Allerdings kann seit neuestens diese Methode auch auf Trekkingtouren eingesetzt werden, da es mittlerweile sehr kompakte Geräte gibt die eine ausreichende UV-Leistung liefern. Diese werden durch Batterien betrieben und habe meistens die gleiche Größe wie eine handelsübliche Taschenlampe. Wie allerdings auch schon bei den Wasseraufbereitungstabletten müssen alle Schwebstoffe vor der Anwendung aus dem Wasser entfernt werden beziehungsweise darf nur optisch klares Wasser verwendet werden. Pluspunkte sind sicherlich die Einfachheit der Anwendung und das eine Behandlung mit UV Strahlung keinerlei Effekt auf den Geruch oder den Geschmack des Wassers hat. Nachteile sind dagegen die Anschaffungskosten und das zusätzliche Gewicht durch Ersatzbatterien. Allerdings gibt es mittlerweile auch Modelle die nur knapp 100 Gramm wiegen und trotzdem innerhalb von nur zwei Minuten einen ganzen Liter Wasser entkeimen können.
Posted by Jakob in Tests, 1 comment
Die Nalgene Everyday im großen Praxistest

Die Nalgene Everyday im großen Praxistest

Letztes Update am 22.07.2016: Trinkflaschen für Outfoorfreunde gibt es unzählige. Allerdings hat jede Art von Trinkflasche ganz spezifische Vor- und Nachteile und heute wollen wir euch unseren Favoriten vorstellen: Die Nalgene Everyday.

Der alte König: Alu-Flaschen

Früher waren Trinkflaschen aus Aluminium, wie die berühmten Sigg Flaschen äußerst populär. Während meiner gesamten Pfadfinderzeit hatte ich immer Sigg Flaschen mit im Zeltlager. Flaschen aus Alumium sind robust und isolieren ordentlich. Allerdings haben sie auch gravierende Nachteile. Zum einen ist die Reinigung immer eine Qual gewesen. Nach einiger Zeit fängt immer an die Lackierung abzublättern. Jeder Fall auf den Boden wird durch eine Beule verewigt. Sobald eine Aluminiumflasche einmal für etwas anderes als Wasser, wie beispielsweise Tee, eingesetzt wurde, hat jeder Schluck Wasser die nächsten Wochen nach Tee geschmeckt. Außerdem ist Aluminium alles andere als leicht.

Der neue König: Hartplastik-Flaschen

So ist es wenig verwunderlich, dass lange Zeit verpöhnte Plastikflaschen den Aluminiumflaschen mittlerweile den Rang abgelaufen haben. Plastik hat eigentlich einen schlechten Ruf. Naturfremd und sogar möglicherweise durch Weichmacher schädlich. Allerdings haben die Hersteller auf diese Sorgen reagiert und so gibt es heutzutage Weichmacher-freie Hartplastikflaschen. Diese sind nicht nur leichter, günstiger und robuster als Aluminiumflaschen, sondern lassen sich auch deutlich einfach reinigen. Außerdem hinterlassen Getränke jeglicher Art in den Topmodellen wie der Nalgene Everyday, keinerlei Geschmacksrückstände.

Die Nalgene Everyday im Outdoor-Einsatz

Die Nalgene Everyday im Outdoor-Einsatz

Unser Favorit: Die Nalgene Everyday

Mittlerweile gibt es einige Hersteller die sich auf die Herstellung von Outdoor-Flaschen aus Hartplastik spezialisiert haben. Neben Nalgene ist insbesondere der Hersteller Camelbak für seine Trinksysteme aus robustem Plastik bekannt. Die Unterschiede der angebotenen Modelle liegen weniger im verwendeten Plastik, sondern eher im Design und Details. Genau hier besticht die Nalgene Everyday durch eine nahezu perfekte Konstruktion. So verfügt sie über eine extrem große Trinköffnung. Anfangs mag das als Nachteil erscheinen, weil beim ersten Mal trinken so durchaus etwas daneben gehen kann. Allerdings lernt man sehr schnell ohne zu kleckern aus einer Flasche mit großer Öffnung zu trinken. Die Vorteile einer solchen großen Trinköffnung sind:

  • Eine sehr viel einfachere Reinigung und
  • das deutlich vereinfachte Befüllen.

Gerade wenn man unterwegs ist und keine Spülmaschine zur Verfügung hat ist der erste Aspekt absolut nicht zu unterschätzen. Die Öffnung ist so groß, dass man mit der Hand den Flaschenboden mit einem Schwamm reinigen kann! Das vereinfachte und beschleunigte Befüllen hat nicht nur in der Wildnis (siehe das Bild oben) enorme Vorteile, sondern auch im Alltag. So lässt sich die Nalgene Everyday problemlos an jedem Wasserhahn befüllen. Außerdem ist die Nalgene Everyday sehr breit und verfügt über eine geringe Höhe. Das ist ein weiterer Vorteil, da andere Flachen aufgrund ihrer Größe Probleme unter so manchen Wasserhahn zu passen haben und deswegen nur schwer wiederbefüllt werden können.

Außerdem ist die Nalgene Everyday spülmaschinenfest und hat im Praxistest problemlos Stürze aus 30 Metern überstanden. Einzig einige kleine Kratzer sind durch den Sturz übrig geblieben. Außerdem ist der Preis mit knapp 10€ natürlich mehr als fair.

Das Trekkingbase Fazit: Die Nalgene Everyday ist die beste Trinkflasche die im Moment für Outdoor-Freunde auf dem Markt ist!

 

 

 

Posted by Jakob in Tests, 0 comments
Der große Rettungsmesser Test 2018

Der große Rettungsmesser Test 2018

Die 4 besten Rettungsmesser im Vergleich

Zuletzt geupdated am 18.04.2018:

Empfehlung

blackcanyon
thermarestwanderlistblackcanyon
ModellWalther ERK Emergency Rescue KniveHaller RescueBöker Messer Magnum USN SealsRettungsmesser Tac-Force Fire Fighter Feuerwehr
Unsere Wertung
1,2
SEHR GUT
1,7
GUT
1,9
GUT
2,4
GUT
Kundenwertung
Gewicht162 g 140 g116g181 g
Länge [cm]12,8 cm (22,3cm ausgeklappt)12,5 cm (20,5 cm ausgeklappt)12 cm (20 cm ausgeklappt)12 cm (20 cm ausgeklappt)
Vorteile

  • fluoreszierender Griff

  • Ausgezeichnete Verarbeitung

  • Scheide und Messerschärfer inklusive



  • Klinge aus korrosionsbeständigem C420er Stahl

  • Gute Verarbeitung

  • Günstig


  • Sehr Leicht

  • Sehr Leicht

  • faires Preis-Leistung-Verhältnis


  • Ansprechendes Design

  • Günstig

  • Mäßige Verarbeitung

zum Anbieter

Egal ob in der Natur, auf dem Wasser oder bei einem sonstigen Einsatz kann es immer dazu kommen, dass in Notsituationen schnell etwas geschnitten werden muss. Speziell für diesen Anwendungszweck gibt es Rettungsmesser. Wir erläutern wir nicht nur die charakteristischen Eigenschaften sondern auch die Vor und Nachteile verschiedener Modelle.

 

Welche Messer werden in einem Rettungsmesser Test getestet?

Seit 2013 gehören Rettungsmesser nicht mehr zur Kategorie der Waffen sondern werden als Werkzeuge eingestuft. So entfällt für alle Rettungsmesser das Führungsverbot. Damit ein Messer in die Kategorie Rettungsmesser eingestuft werden kann und damit als Werkzeug gilt müssen einige Kriterien erfüllt werden. Zunächst einmal muss der Rücken des Messers gerade und durchgehend sein. Zweitens muss das Messer sich zur Schneide hin verjüngen. Außerdem gilt ein Messer nur als Rettungsmesser wenn die Spitze stumpf und rund ist. Hinter der Spitze muss das Messer hakenförmig sein. Die gebogene Schneide darf nicht länger als 60% der Klinge ausmachen. Außerdem muss das Messer im unteren Bereich wellenförmig geschliffen sein. All dies dient dem Unfallschutz und soll vermeiden das durch ein Rettungsmesser jemand verletzt wird.

Für wen eignen sich die Modelle aus einem Rettungsmesser Test?

Rettungsmesser sind insbesondere für alle Feuerwehrmänner unentbehrlich. Als Feuerwehrmann muss man auf eine Vielzahl der verschiedenen Situation eingestellt sein und hat dafür immer auch persönliche Ausrüstungsgegenstände dabei. Dabei dienen Rettungsmesser als unentbehrliches Werkzeug zum schneiden. Im Jahr 1996 stellte die Berufsfeuerwehr Köln fest, dass zu jeder Ausrüstung eines Feuerwehrmannes ein Messer gehören sollte. Allerdings nicht irgendein Wasser sondern ein sinnvolles Messer das nicht nur sicher und schnell einsatzbereit ist sondern sich auch leicht an der Einsatzkleidung anbringen lässt.

Welche Kriterien zeichnen die besten Modelle in einem Rettungsmesser Test aus?

Sieger im Rettungsmesser Vergleich

Zunächst einmal sollte ein Rettungsmesser leicht sein so das es in Einsätzen niemals den tragenden behindert. Oftmals müssen zum Beispiel Feuerwehrleute schwere Dinge oder Personen stützen. Dabei solltet zu keiner Zeit eine Verletzungsgefahr von dem Rettungsmesser ausgehen und zudem das Messer niemals störend im Weg sein. Außerdem sollte jedes gut Rettungsmesser über eine Tragevorrichtung verfügen aus der sich das Messer auch mit dicken Schutzhandschuhen lösen lässt aber gleichzeitig so gut gesichert ist dass es niemals von alleine heraus fällt. Außerdem soll sich natürlich das Messer problemlos mit Einsatzhandschuhen benutzen lassen. Der größtmögliche Fokus muss bei einem Einsatzmesser auf dem Unfallschutz liegen. Außerdem sollte das natürlich wie jedes Messer stets scharf und problemlos alle benötigten Stoffe und Materialien durchschneiden können.

Welche Arten von Rettungsmesser gibt es?

Jede Art von Messer besteht aus einer Schneider und einem Griff. Lange Zeit gab es aus Stabilitätsgründen ausschließlich Modelle bei denen die Schneide mit dem Griff fest verbunden ist. Allerdings gibt es seit dem letzten Jahrhundert auf etliche Modelle bei denen sich die Schneide aus dem Griff herausklappen oder per Knopfdruck herausbefördern lässt. Beide Bauweisen offenbaren Vorteile und Nachteile in unserem Rettungsmesser Test. Die richtige Auswahl erfordert, dass man sich im Vornherein über das geplante Anwendungsgebiet klar wird. Beispielsweise Personen die in der Wasserrettung tätig sind sollten eher zu ein Modell greifen bei dem Klinge und Griff permanent fest miteinander verbunden sind. Solche Messer sind nämlich weniger anfällig für Probleme die beispielsweise durch den permanenten Kontakt mit Salzwasser auftreten können. Außerdem ist in Booten meist reichlich Platz so dass ein feststehendes Rettungsmesser permanent platziert werden kann so das es für alle Crewmitglieder leicht zu erreichen ist. Allerdings sind für die meisten anderen Anwender Modelle die sich zusammenklappen lassen sinnvoller da sie weniger Platz verbrauchen und zudem sicherer sind. Außerdem sind alle Rettungsmesser die mit einem Spring Mechanismus ausgestattet sind nahezu genauso schnell einsatzbereit wie Messer mit einer festen Klinge.

Welches Modell ist das Beste?

Nahezu alle Hersteller garantieren eine rostfreie Klinge, was bei Rettungsmesser absolut notwendig ist. Allerdings gibt es große Unterschiede in den verwendeten Materialien und Stählen. Gute Hersteller beschichten die Klingen zusätzlich um die Haltbarkeit und Härte zu erhöhen und dauerhaft ein scharfes Messer zu garantieren. Allerdings ist die Härte eines Messers nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Vielmehr kann auch Flexibilität, schärfbarkeit und Verschleißfestigkeit enorm wichtig sein und diese nehmen eben häufig mit der Härte der Klinge ab. Allerdings werden Rettungsmesser am häufigsten zum Durchtrennen von stoppen oder sein benutzt wobei die Flexibilität der Klinge überhaupt keine Rolle spielt. Allerdings sind die Schärfe der Klinge und die Verschleißfestigkeit umso wichtiger. Außerdem sollte es möglich sein die Klinge bei Bedarf auszutauschen. Die meisten Rettungsmesser verfügen über eine acht bis zwölf Zentimeter lange Klinge. Größere Klinken sind unnötig und in der Praxis unpraktisch. Im zusammengeklappten Zustand liegt die optimale Größe bei ungefähr 12 cm. So lässt sich das Messer bequem überall verstauen und mitführen.

Der Griff eine Rettungsmessers besteht in der Regel aus Kunststoff da dieser weniger anfällig für Beschädigungen ist als Naturmaterialien. Allerdings gibt es auch Modelle mit Griffen aus Aluminium. Diese sind besonders robust liegen allerdings schlechter in der Hand. Deutlich wichtiger als das verwendete Material ist die Form des Griffes. Insbesondere sollte darauf geachtet werden dass der Griff antisymmetrisch ist so das problemlos ertastet werden kann wo die Vorderseite und Hinterseite der Klinge ist. Außerdem sollte der Griff über eine Struktur verfügen die verhindert dass der Griff bei beispielsweise nassen Händen aus der Hand rutscht. Außerdem sollte er so groß sein dass er problemlos mit dicken Handschuhen gegriffen werden kann. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Farbe. Wobei schwarz sehr edel aussieht und unempfindlich gegenüber von Verschmutzung ist, empfiehlt sich doch eher ein Modell mit einem farbigen griff zu kaufen das problemlos auch bei schlechtem Licht gefunden werden kann.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten dass ein optimales Rettungsmesser klein genug ist so dass es problemlos verstaut werden kann, aber gleichzeitig groß genug sein muss um alle Schneideaufgaben bewältigen zu können. Dazu benötigt ist eine erfordern die Klinge die nicht nur robust ist sondern auch dauerhaft seine Schärfe behält. Außerdem sollte es so leicht wie möglich sein so dass es niemals den Benutzer behindert. Eine grobe Richtlinie ist, dass ein Rettungsmesser leichter als 100 Gramm sein sollte. Selbstverständlich sollte jedes Rettungsmesser mit einer Scheide ausgeliefert werden in dass das Messer bei Nichtbenutzung verstaut werden kann. Aus dieser Aufbewahrungsvorrichtung sollte sich das Messer sehr leicht und auch mit Handschuhen problemlos lösen lassen. Generell gilt dass ich das Messer auch mit Handschuhen und einhändig problemlos handhaben lassen muss. Wichtig hierzu ist ein griff der sofort kennzeichnet wo vorne und wo hinten ist. Außerdem sollte der Griff rutschsicher sein so dass er niemals aus der Hand rutscht. Zudem sollten Rettungsmesser im Gegensatz zu sonstigen Messerarten maximalen Wert auf Unfallvermeidung legen da diese häufig in der Nähe verletzter Menschen eingesetzt werden. Außerdem sollte natürlich der Preis nicht überteuert und fair sein. Die qualitativ besten Rettungsmesser liegen alle im Bereich von 100 bis 300 €.

Wie pflege ich ein Rettungsmesser richtig?

Ein gut gepflegtes Rettungsmesser hält mehrere Jahren und bleibt während dieser gesamten Zeit scharf und stets einsatzbereit. Da Rettungsmesser nicht im Alltag sondern nur bei besonderen Einsätzen benutzt werden müssen Sie nur sehr selten nachgeschärft werden. Deshalb genügt es meist wenn das Messer regelmäßig gereinigt und alle beweglichen Teile geölt werden. Sollte das Rettungsmesser doch mal nachgeschärft werden müssen empfiehlt es sich dies von Fachleuten handhaben zu lassen. Durch unsachgemäßes schärfen können nämlich spitze Kanten an entstehen die ein großes Verletzungsrisiko darstellen. Außerdem sollte man sich stets der Möglichkeit bewusst sein dass sich die Klinge bei Bedarf vom Hersteller auswechseln lässt.

 

Die einzelnen Vergleiche spiegeln die persönliche Meinung der Autoren wider. Trotz eingehender Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. Für daraus resultierende Schäden kann keine Haftung übernommen werden. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Posted by Jakob in Tests, 0 comments

Walkie Talkie Test 2018 – Die besten Funkgeräte im Vergleich

Aktualisiert am 24.4.2018

Gerade wenn man in der Gruppe unterwegs ist können Walkie Talkies extrem nützlich sein. In der freien Natur gibt es oftmals keinen Handyempfang und mit Hilfe eines Walkie Talkies können dann trotzdem Treffpunkte oder ähnliches ausgemacht werden. Bevor man eine Kaufentscheidung trifft sollte man zunächst einmal klar darüber werden wie viele Walkie Talkie Geräte gebraucht werden. Es gibt beispielsweise Sets mit 2 Walkie Talkies aber auch Set mit bis zu 6 Walkie Talkies. Allerdings kann man natürlich auch immer problemlos ein 2er Set drei mal kaufen, wenn man beispielsweise 6 Geräte benötigt.

Die besten Funkgeräte im Detail

Im Vorlauf unseres Tests haben wir eine Vielzahl von Walkie-Talkies miteinander verglichen, mit dem Ziel die Spreu vom Weizen zu trennen. Da wir keine Möglichkeit haben alle Walkie-Talkies die auf dem Markt sind zu testen, haben wir uns auf die beliebtesten Modelle beschränkt. Bei Modellen bei denen sich ohnehin alle einig sind, das sie nicht viel taugen, bringt es niemandem etwas wenn wir eine weitere negative Meinung hinzufügen. Hier stellen wir ihnen unsere Testergebnisse der Top-Modelle vor. (Wir sind aber immer auf der Suche nach neuen Modellen und aktualisieren deswegen unseren Test und Testergebnisse regelmäßig. Modelle die nicht von uns vorgestellt werden, sind selbstverständlich nicht schlecht. Bei vielen Modellen hatten wir bisher einfach noch nicht die Möglichkeit sie zu testen).

Stabo Freecom 700 – Der Testsieger

Das Stabo Freecom 700 lässt sich wohl am Besten als „Profi-Gerät“ beschreiben. Obwohl der Preis deutlich über dem der sonstigen beliebten Walkie-Talkies liegt, zeigte sich in unseren Test, dass man beim Stabo 700 eben auch mehr für sein Geld bekommt. Die Leistung ist deutlich besser und die Verarbeitung hochwertiger als bei billigeren Modellen.

Die Reichweite ist zwar nicht ganz wie angegeben 10 km, aber auf freiem Gelände nur knapp darunter.

Die Sprachqualität ist perfekt und die Bedienung optimal. Beispielweise wird bei der VOX Freisprech-Funktion das Stabo 700 per Sprache aktiviert, sodass nicht immer ein Knopf gedrückt werden muss. In der Praxis bewährt sich diese Funktion in der Kombination mit einem externen Mikrofon, ist in vielen Situation nützlich und funktioniert genau wie sie es soll. Super in der Praxis ist auch die Tastensperre, die effektiv verhindert, das aus Versehen jemand angefunkt wird. Eine weiteres tolles Feature, dass bei den meisten anderen Walkie-Talkies fehlt ist die Batterie-Anzeige. Durch diese kann verhindert werden, das die Batterien während eines Einsatzes überraschend leer sind und man so ohne Kommunikation da steht. Praktisch ist auch, dass an der Unterseite eine Taschenlampe verbaut wurde und dass das Walkie-Talkie als Radio benutzt werden kann.

Trekkingbase SEHR GUT (1,0)

Walkie Talkie Test 1/2017

An all diesen kleinen Details zeigt sich, dass Stabo viel Erfahrung im Herstellen von Walkie-Talkies hat und beim Stabo 700 an nichts gespart wurde.

Das Gehäuse ist nach IP X2 zertifiziert und überstand auch in unserem Test einen Einsatz bei Regen problemlos. Außerdem konnte auch unser Falltest, bei dem das Walkie-Talkie 10 Stürze aus Hüfthöhe auf Waldboden überstehen musste, dem Stabo 700 nichts anhaben.

Fazit: Das Stabo 700 ist ein absolutes Profi-Gerät und für alle anspruchsvollen Anwender absolut zu empfehlen.

stabo7002
stabo7003
stabo7001

eSynic Walkie Talkie

Das Walkie Talkie der Firma eSynic überzeugte uns trotz des geringen Preises nahezu auf ganzer Linie. Neben einer guten Tonqualität, guter Reichweite und einer Vielzahl nützlicher Funktionen, wurden wir vor allem von der stabilen Verarbeitung beeindruckt, die ideal für den Outdoor Einsatz ist.

Im Test überstand das eSynic Walkie-Talkie unseren Falltest mit nur kleineren Schrammen und blieb auch während eines leichten Regenschauers einsatzbereit.

Insgesamt kann das Funkgerät der Firma eSynic in 16 Kanälen senden und verfügt über einen integrierten Rauschunterdrücker. Dieser funktioniert erstaunlich gut und die Tonqualität ist auch bei Wind noch gut. Der Frequenzbereich bewegt sich zwischen 400-470MHz.

Leider wurden beim Walkie-Talkie von eSynic keine Tastensperre und keine Sprachaktivierung verbaut, was bei dem günstigen Preis allerdings auch sehr erstaunlich wäre.

Trekkingbase SEHR GUT (1,5)

Walkie Talkie Test 1/2017

Positiv dagegen ist, dass ein wechselbarer Lithium-Ionen-Akku verbaut wurde. Dieser hält ausreichend lang, sodass das Walkie Talkie auch auf langen Wanderungen stets einsatzbereit ist. Außerdem warnt das Gerät automatisch, sobald sich der Akku dem Ende neigt.

Positiv sind das mit 180g leichte Gewicht und das Packmaß von gerade einmal 60 x 33 x 115 mm.

Fazit: Das Walkie Talkie von eSynic eignet sich gut für alle Anwender die sich ein robustes, handliches Funkgerät mit guter Tonqualität wünschen.

 

Stabo Freecom 20100 – Der Preis-Leistungs Tipp

Das Walkie Talkie 20100 des Herstellers Stabo Elektronik ist trotz des günstigen Preises erstaunlich robust und verfügt über eine gute Funkqualität.

Die Reichweite wird vom Hersteller mit 5 km angegeben (also deutlich unter dem Topmodell des gleichen Hersteller) und erreicht in der Praxis diesen Wert auch ungefähr. Für die meisten Anwender dürften 5 km vollkommen ausreichen und sind für ein Funkgerät dieser Preisklasse erstklassig.

Das 20100 sendet in ordentlicher Qualität auf 6 verfügbaren Kanälen, sodass in der Praxis eine verständlich Kommunikation immer möglich ist.

Trekkingbase SEHR GUT (1,7)

Walkie Talkie Test 1/2017

Klasse ist, dass neben einem Akku auch gewöhnliche AAA-Batterien benutzt werden können. So können auf längeren Wanderungen stets mehrere Ersatzbatterien mitgenommen werden und es besteht keine Gefahr mit einem stromlosem Funkgerät dazustehen. Die Akkulaufzeit ist hervorragend.

Deutlich geringer im Vergleich zum Top-Modell ist der Funktionsumfang. Beispielsweise verfügt das 20100 über keine VOX Funktion und keine Tastensperre.

Die Stabilität des Gehäuses und unser Falltest wurde vom Stabo 20100 problemlos überstanden. Zudem blieb das Stabo 20100 auch während eines leichten Regenschauers einsatzbereit. Allerdings ist das Gehäuse nicht nach IP X2 zertifiziert und dementsprechend sollte man größere Wassermengen von den Walkie-Talkies fern halten.

Fazit: Das Walkie Talkie 20100 von Stabo Elektronik ist ein tolles Schnäppchen für alle die besonderen Wert auf einen günstigen Preis legen, aber trotzdem ein ordentliches Gerät möchten und bereit sind Abstriche bei der Reichweite, Tonqualität und beim Funktionsumfang zu machen.

 

Was ist ein Walkie Talkie?

Das Wort Walkie Talkie ist einfach ein anderes Wort für ein Handfunkgerät. Mit Hilfe einer solchen Gerät können zwei oder auch mehrere Personen per Funk miteinander reden. Damit das aber möglich ist müssen alle Geräte vorher auf die gleiche Frequenz eingestellt werden. Hierbei gibt es sogenannte freie Lizenzen die kostenlos von jedem benutzt werden können, aber auch Sequenzen für die man eine gewisse Qualifikationen benötigt. Ein Beispiel für eine solche Qualifikation ist das sogenannte Amateurfunkzeugnis.

Welche Kriterien werden in einem Walkie Talkie Test bewertet?

Wie bei jedem elektronischen Gerät ist die Stromversorgung ein enorm wichtiger Bestandteil. Das beste Funkgerät nützt nichts wenn andauernd der Akku leer ist. Neben der generellen Qualität des Akkus gibt es auch noch den Unterschied ob sich der Akku austauschen lässt. Modelle bei denen das nicht der Fall ist sind für den Einsatz auf Wandertouren eher ungeeignet, da ist in der Wildnis oft keine Möglichkeiten gibt den Akku aufzuladen. Wenn sich der Akku auswechseln lässt kann man problemlos mehrere Ersatzakkus mitnehmen und läuft so nie Gefahr ohne Strom dazustehen.

Ein zweites wichtiges Kriterium ist die Reichweite des Walkie Talkies. Anfängermodelle haben häufige eine Reichweite von nur ein bis zwei Kilometer. Ansonsten sich auf keinen Fall von den Herstellerangaben blenden lassen. Bei vielen Modellen eine Reichweite von 5 km angeben ist die tatsächliche Reichweite er bei 2 Kilometern. Der Grund für diese Diskrepanz ist, dass die vom Hersteller angegebene Reichweite nur dann erreicht werden kann wenn überhaupt kein Hindernis sich zwischen den Geräten befindet. In der Praxis ist das so ziemlich nie der Fall. Gute Geräte dagegen besitzen eine echte Reichweite von bis zu 10 Kilometern. Klar ist aber auch, je mehr Hindernisse ich zwischen den Geräten befindet ist es schlechter wird die Reichweite auch bei den besten Geräten.

Ein drittes wichtiges Kriterium ist die Bedienbarkeit. Die meisten Walkie Talkies verfügen nur auf eine sogenannte Push-to-talk Funktion. Aber muss jedes Mal wenn eine Nachricht übermittelt werden soll auf einen Knopf gedrückt werden. Profigeräte dagegen sitzen auch eine sogenannte VOX Funktion bei der das Gerät automatisch erkennt wenn etwas gesprochen wird und immer dann die Nachricht übermittelt.

Außerdem bei uns natürlich die Qualität der übermittelten Sprache wichtig. Gerade hier zeigt sich die Stärke guter Modelle, da die gesprochene Sätze deutlich leichter zu verstehen sind als bei billigeren Modellen.

Große Unterschiede gab es zudem bei der Verarbeitung. Insbesondere wenn man vor hat das Walkie Talkie im Outdoor Bereich einzusetzen sollte man an ein Modell wählen, dass stoßfest ist und auch nicht beim ersten Wassertropfen kaputt geht. Wie beispielsweise auch bei Handys wird die Robustheit nach der Norm DIN EN 60529 bewertet. Darunter versteht man zehn verschiedene schutzart-Klassen die genau angeben was das Gerät alles aushält.

Nicht zuletzt ist natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. Die günstigsten Walkie Talkies gibt es schon ab 25 €, Profigeräte dagegen Kosten häufig über 100 €.

Für den Einsatz auf langen Trekkingtouren ist natürlich auch das Packmaß und das Gewicht ein entscheidendes Kriterium.

Als letztes Kriterium haben wir natürlich auch noch die Ausstattung berücksichtigt. Viele Modelle verfügen beispielsweise über praktische Möglichkeiten das Walkie Talkie am Gürtel oder anderen Kleidungsstücken zu befestigen. Anbei der große Pluspunkt ist wenn im Lieferumfang eine eingebaute Scan Funktion, eine Taschenlampe, ein Vibrationsalarm oder auch ein Headset enthalten ist. Pluspunkte erhielten außerdem Modelle die über eine spezielle Tastensperre verfügen, die verhindert das aus Versehen Nachrichten gesendet werden.

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Walkie Talkies?

Neben der Kommunikation im Outdoorbereich sind Walkie Talkie auch bei gewissen Berufsgruppen sehr beliebt. Am häufigsten werden viele Funkgeräte von Security Firmen eingesetzt, aber auch von der Feuerwehr oder der Polizei. Der große Vorteil gegenüber eines Telefonanrus, ist natürlich das ein Funkgespräch deutlich direkter und schneller geht.

Außerdem sind Walkie Talkies bei Handwerkern und Bauarbeitern auf Baustellen sehr beliebt. Der große Vorteil eines Funkgerätes ist hierbei, dass der Chef gleichzeitig mit allen kommunizieren kann.

Ein letztes Anwendungsgebiet ist natürlich als Kinderspielzeug. Mit einem Walkie Talkie macht das Entdecken der Natur gleich viel mehr Spaß.

Posted by Jakob in Tests, 0 comments

Fahrradschloss Test 2018 – Die sichersten Schlösser im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 11. April 2018

Auch in unserem Fahrradschloss Test hat sich gezeigt, dass es sich nicht lohnt zu sparen. Die billigsten Modelle sind auch mit Abstand die schlechtesten. Allerdings muss es auch nicht gleich das teuerste sein da ist auch im mittleren Preissegment einige Modelle gibt die ausreichenden Schutz bieten.

Egal ob auf einer langen Fahrrad Trekking Tour oder im Alltag: ein sicheres Fahrradschloss ist heute in Deutschland ein absolutes Muss. Die Anzahl der Fahrraddiebstähle steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Ein nicht abgeschlossenes Fahrrad ist oftmals schon nach wenigen Minuten geklaut. Deshalb präsentieren wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder unseren Fahrradschloss Test.

Ein billiges Schloss bietet oftmals nicht den nötigen Schutz und kann in Sekundenschnelle beispielsweise durch den Schlag mit einem Hammer geöffnet werden. Aufsatz wird das eigene Fahrrad geklaut ist das nicht nur sehr ärgerlich sondern unter Umständen eben auch sehr teuer. Gerade Trekkingräder sind alles andere als günstig und deswegen lohnt es sich in einem hochwertiges Fahrradschloss zu investieren. Ein gutes Fahrradschloss sichert das eigene Fahrrad über Jahrzehnte und macht so ein möglicherweise einmaligen hohen Preis locker wieder wett.

Neben der Sicherheit die ein Fahrradschloss bietet ist aber auch der Bedienkomfort wichtig. Damit ist gemeint, wie leicht sich das Fahrrad abschließen lässt. Hier gibt es sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauweisen.

Ein drittes sehr wichtiges Kriterium ist die Haltbarkeit des Schlosses. Nichts ist ärgerlicher als wenn der eigene Fahrradschlüssel auf einmal nicht mehr in das Schloss passt oder beispielsweise beim Versuch das Schloss zu öffnen abbricht. Die häufigste Ursache hierfür ist Rost aber auch Schmutz kann den Schließmechanismus beeinträchtigen.

Zu ihrer Information:
In Kürze wird hier unser vollständiger Fahrradschloss Test 2017 erscheinen. Schauen sie also bald einmal wieder vorbei!

ABUS Granit X Plus – Das beste Schloss im Detail

Das Granit X Plus Schloss von Abus überzeugte uns im Test durch seine extreme Sicherheit, viele aufmerksame Details und den fairen Preis.

Das verwendete Material ist enorm robust und mit keinem Bolzenschneider zu knacken. Damit eignet sich das Granit X Plus Schloss hervorragend um hochwertige Fahrräder zu sichern.

Der Bügel ist extra lang, sodass in der Regel das Fahrrad trotz der Starrheit des Schlosses problemlos abgeschlossen werden kann.

Fahrradschloss Test Note SEHR GUT (1,1)

Fahrradschloss Vergleich 1/2017

Besonders positiv ist, dass das Schlüssloch automatisch verdeckt wird. So wird effektiv verhindert, dass Dreck oder Feuchtigkeit eindringt. Dadurch wird eine lange Haltbarkeit gewährleistet und das Schloss hervorragend vor Rost geschützt.

Außerdem ist im Lieferumfang ein LED-Leuchtschlüssel enthalten, sodass das Schloss auch problemlos bei Dunkelheit geöffnet werden kann. Sollte einmal ein Schlüssel verloren gehen, kann mithilfe der mitgelieferten ABUS-Code-Card ein Ersatzschlüssel angefordert werden.

Fazit: Das Granit X Plus eignet sich hervorragend für jeden der ein teures Fahrrad effektiv sichern will. Durch viele sinnvolle Details und die große Größe des Bügels wird ein guter Komfort im Alltag, bei gleichzeitiger maximaler Sicherheit, gewährleistet.

Welche Bauweisen gibt es?

 Bügelschlösser

 Die Bauweise aus massivem Metall ohne dünne Stellen gilt als die sicherste Bauweise überhaupt. Durch den stabilen Stahlbügel wird jedem Versuch das Schloss durch eine Hebelwirkung zu öffnen effektiv entgegengewirkt. Allerdings sind Bügelschlösser auch mit die teuersten Fahrradschlösser. Zudem sind die meisten Modelle alles andere als leicht und der Bedienkomfort ist deutlich schlechter als bei anderen Bauweisen. Durch das starre Design ist es nicht immer einfach das Fahrrad irgendwo anzuschließen.

Kabelschlösser

Deutlich leichter als Bügelschlösser sind sogenannte Kabelschlösser. Diese bestehen aus einem Draht aus Metall der meistens durch eine Plastikhülle umhüllt wird. Die Hülle soll das Metall vor Feuchtigkeit schützen und zu verhindern, dass das Schloss rostet. Außerdem ist der Komfort deutlich höher als bei Bügelschlossern. Durch die Flexibilität des Drahtes dann das Fahrrad problemlos überall angeschlossen in Sekundenschnelle angeschlossen werden. Allerdings ist diese Flexibilität auch die größte Schwäche der Kabelschlösser. Da der Draht eine im Vergleich geringe Stärke hat, kann er auch deutlich leichter Beispiel soll es mit einem Kabel Schneider durchtrennt werden. Deshalb sollte ein Kabelschloss niemals verwendet werden immer in Fahrrad längere Zeit abzuschließen. Für das schnelle abschließen beim Bäcker oder beim Einkaufen reicht ein Kabelschloss aber allemal.

 Kettenschlösser

Die Variante aus der Kategorie Eigenbau besteht aus einer Kette, die je nach gewünschter Sicherheit und Gewicht im Baumarkt gekauft werden kann und einem Vorhängeschloss. Durch die größere Stärke des Metalls sind Kettenschlösser sicherer als Kabelschlösser, allerdings unsicherer als Bügelschlösser. Dafür sind sie ähnlich flexibel wie Kabelschlösser und bilden somit einen Kompromiss zwischen diesen und einem Bügelschloss. Insbesondere wenn darauf geachtet wird, dass die Kettenglieder ausreichend dick sind, sind Kettenschlösser in den meisten Fällen ausreichend um das Fahrrad zu schützen.

Faltschlösser

Die neuesten Stand der Technik Stellen so genannte Faltschlösser dar. Diese vereinigen die besten Eigenschaften der anderen Bauweisen. Sie sind deutlich flexibler und somit leichter zu bedienen als Bügelschlösser allerdings natürlich weniger flexibel als einem Kabelschloss. Außerdem sind sie nahezu genauso sicher wie ein Bügelschloss. Ein anderer Vorteil ist, dass im Vergleich mit Bügel Schlössern deutlich geringer Gewicht. Preislich sind sie allerdings die Bügelschlösser im oberen Segment angesiedelt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Faltschlösser erst seit 10 Jahren auf dem Markt sind und somit Fahrraddiebe weniger Erfahrung mit dieser Art von Schloss haben.

Zahlenschlösser

Prinzipiell gibt es jede der oben genannten Varianten auch als Zahlenschloss. Diese haben nicht nur den Vorteil, dass man niemals Gefahr läuft das Schloss nicht mehr öffnete können beispielsweise weil man den Schlüssel verloren hat, sondern bieten auch zusätzlichen Schutz da ein Zahlenschloss schwerer zu knacken ist. Außerdem besitzen Zahlenschlösser keine offen liegenden Öffnungen so dass das Schloss besser vor Umwelteinwirkungen geschützt ist. Bei herkömmlichen Schlössern kann es leicht vorkommen, dass der Schließmechanismus verrostet und dann der Schlüssel nicht mehr funktioniert. Außerdem kann das Vorkommen dass der Schlüssel abbricht während er im Schloss steckt. Solche Ärgernisse bleiben einem mit einem Zahlenschloss erspart.

Welchen Kriterien gibt es in einem Fahrradschloss Test?

Selbstverständlich steht die Sicherheit des Schlosses an erster Stelle. Hierbei gilt es zwei Umstände zu berücksichtigen. Einerseits wie robust das Schloss in der Theorie ist, also beispielsweise wie gut sich das Schloss unter Laborbedingungen bewährt und wie viel maximal Kraft aufgewendet werden muss um es zu öffnen. Andererseits und viel wichtiger ist aber wie sicher das Schloss in der Praxis ist. Die größte theoretische Robustheit nützt nämlich nichts, wenn es eine kleine Schwachstelle gibt die es Dieben ermöglich das Schloss in Sekundenschnelle zu öffnen. Bei einem Fahrradschloss Praxistest versuchen Experten die verschiedenen Modelle zu knacken. Nur Modelle die sich in einem solchen Praxistest bewähren sollten auch wirklich im Alltag verwendet werden.

An zweiter Stelle in unseren Fahrradschloss Test kommt das Kriterium Bedienungsfreundlichkeit. Hierbei wurde bewertet wie leicht sich das Schloss im Alltag verwenden lässt. Retreat bedeutet das, wie leicht sich mithilfe eines bestimmten Modells ein Fahrrad in verschiedenen Situationen abschließen lässt. Pluspunkte gibt es auch dafür, wenn sicher Hersteller darüber Gedanken gemacht hat, dass sich ein Schloss auch leicht im Dunkeln oder beispielsweise mit kalten Fingern öffnen lässt.

Ebenfalls wichtig ist uns, wie haltbar ein Schloss ist. Ein sicheres Schloss ist heutzutage keine günstige Investition mehr und deswegen sollte ein Fahrradschloss mehrere jahrelang Schutz bieten. Instrumentor es wichtig, dass der Schlüssel Schlitz vor Schmutz geschützt ist und nicht verrostet.

Das vierte Kriterium in unserem Fahrradschloss Test ist natürlich der Preis. Hierbei muss man aber immer natürlich darauf achten, dass man nur Modelle die eine vergleichbare Sicherheit bieten miteinander vergleicht. Selbstverständlich ist eine Kabelschloss das problemlos mit einem Kabelschneider geknackt werden können deutlich billiger als ein grundsolides Bügelschloss. Eine generelle Faustregel ist, dass man als Fahrradbesitzer 10% das Fahrrad Preises in ein Schloss investieren sollte.

Generelle Tipps zur Verwendung von Fahrradschlössern

  1. Erste Nummer sicher gehen willst sollte zwei Fahrradschlösser verwenden. Die allermeisten Fahrräder sind nur mit einem Schloss gesichert. Kaum ein Dieb wird sich die Mühe machen zwei Schlösser zu knacken wenn das eine reiche Auswahl an anderen Fahrrädern gibt, die durch das Knacken eines Schlosses geklaut werden können.
  2. Im ersten Moment sind die allermeisten überrascht wie teuer ein hochwertiges Fahrradschloss ist. Allerdings ist man deutlich mehr Geld los, wenn das eigene Fahrrad geklaut wird. Verständlich ist aber Wahnsinn ein 50 € teures Fahrrad mit einem 100 € teuren Schloss zu sichern. Deswegen gibt es die generelle Faustregel das 10% des Fahrrad Preises in ein Schloss investiert werden sollten. Für ein Fahrrad also das 1000 € kostet sollte man ein 100 € teures schloss kaufen.
  3. Dass beste Schloss nützt nichts wenn andere Teile des Fahrrads ungesichert sind. Bei vielen modernen Fahrrädern kann beispielsweise der Sattel oder das Vorderrad leicht Mithilfe eine Schnellspanners abmontiert werden. Deshalb sollte man immer immer daran denken diese extra zu sichern.
  4. Fast genauso wichtig wie ein guter Schluss ist, dass man den richtigen Abstellplatz mit Bedacht wählt. Beispielsweise ist die Diebstahl Wahrscheinlichkeit im hauseigenen Keller viel geringer als vor dem Haus. Außerdem sollte man stets darauf achten das Fahrrad irgendwo anzuschließen und nicht einfach nur abzuschließen. Anderenfalls kann das Fahrrad problemlos in einem Laster verfrachtet werden und das Schloss dann von den Dieben irgendwo in aller Ruhe in einer Werkstatt geknackt werden.
  5. Egal wie kurz man vor hat das Fahrrad abzustellen, man sollte niemals vergessen das fahrrad abzuschließen. Selbst wenn man nur für zwei Minuten in den Supermarkt geht, sollte das Fahrrad abgeschlossen werden. Es ist schon häufiger vorgekommen dass wenig minuten ausgereicht haben und das Fahrrad weg war. Ist das Fahrrad nämlich erst mal geklaut verliert man deutlich mehr Zeit.

Posted by Jakob in Tests, 0 comments