Trekkingrucksack Test

 
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Egal ob Trekkingtour, Städtetrip oder Backpacker Urlaub in ein entferntesten Land, ein Trekkingrucksack ist oftmals die beste Wahl. Durch durch die Flexibilität in der Anwendung von Trekkingrucksäcken, sollte man bei diesem in Qualität investieren und stattdessen eher auf einen Rollkoffer oder Ähnliches verzichten. Mit einem Rucksack hat man stets die Hände frei und kann sich auch im fernen Ländern, im Flughafen oder auch im Zug frei bewegen.
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Trekkingrucksäcke

Als einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenständen bei einer Trekkingstour wollen wir uns in diesem Artikel den Qualitätsmerkmalen eines Trekkingsrucksackes widmen. Die Kriterien bei einem Trekkingsrucksack Test sind

  • Tragekomfort,
  • Verarbeitung,
  • Zusatzfeatures, und der
  • Preis.

Tragekomfort

Für den Tragekomfort entscheidend ist das Tragesystem, das Gewicht des Rucksacks und die Belüftung. Ist der Rucksack selbst schon zu schwer, hilft auch das ausgeklügelte Packsystem nichts mehr und eine lange Wanderung wird schnell zur Qual. Ein gutes Tragesystem verteilt das auf ihrem Rücken lastende Gewicht optimal auf den gesamten Rücken und nicht allein auf die Schultern. Eine Verlagerung gelingt durch einen Hüftgurt, durch denn die Schultern deutlich entlastet werden können. Sollte ihr Rucksack über einen solchen verfügen, setzen ihn unbedingt auch ein,  auch wenn es anfangs etwas merkwürdig aussieht und sich merkwürdig anfühlt. Ihre Schultern werden es Ihnen danken. Glücklicherweise ist ein Hüftgurt mittlerweile ein Standardmerkmal aller Trekkingrucksäcke. Auch von großer Bedeutung für den Komfort beim Tragen ist, dass die Gurte über eine hochwertige Polsterung verfügen, so dass sich keine Druckstellen am Körper bilden.

Ebenfalls zum Tragensystemzählen die Querverstrebung auf der Rückseite des Rucksacks. Bei einem hochwertigem Rucksack sind diese aus Aluminium gefertigt, bei billigeren aus Plastik. Allerdings ist nicht zu verachten, das Plastik leichter ist als Aluminium und hierbei muss man stets entscheiden ob man eher auf Robustheit oder ein geringeres Gewicht Wert legt.

Verarbeitung

Im allgemeinen sollte man besonders viel Wert auf die Verarbeitung des Rucksack legen, denn nichts ist ärgerlicher als wenn beispielsweise ein Reißverschluss mitten in einer Tour kaputtgeht. Heutzutage verfügbare Zusatzfeatures von Rucksäcken für den Outdoor Einsatz sind beispielsweise ein integrierter Regenschutz oder ein vom großen Rucksack abnehmbarer Tagesrucksack.

Volumen

Bei der Auswahl eines Rucksacks ist es wichtig, dass man sich im vornherein Gedanken macht für welche Anwendungsgebiete man diesen braucht. Lieber einen zu großen Rucksack zu wählen ist oftmals nicht sinnvoll, da ein größerer Rucksack auch mit höherem Gewicht verbundenes, der dann jedes Mal mitgeschleppt werden muss. Die Größe eines Rucksack wird stets als Volumen in Litern angegeben. Ein gutes Richtmaß mit dem man sowohl für den Backpacker Urlaub also für die mehrtägige Trekkingstour gut gewappnet ist sind 60 l. Das genaue Volumen der für sie am besten geeignet ist, hängt stark davon ab wie lange sie vorhaben unterwegs zu sein. Bei Trekkingsurlauben ist wichtig wie viel Zeit sie einplanen fernab von der Zivilisation, also ohne Nachschub einkaufen zu können. Darüber hinaus ist wichtig wo die Vorhaben zu übernachten. Haben Sie nämlich vor im Zelt zu übernachten, müssen Sie daran denken dass dieses auch Volumen verbraucht und gegebenenfalls einen größeren Rucksack kaufen. Bei einer Hüttentour fällt dieses Volumen weg und sie müssen nur Platz für ihren Schlafsack im Rucksack finden.

Für die Belüftung des Rucksacks ist maßgeblich, das Rucksack nicht direkt am Rücken anliegt. Andernfalls kann dieser aufgescheuert werden und ist schon nach kürzester Zeit völlig durchschwitzt. Ebenfalls sollte die Polsterung der Gurte aus einem atmungsaktiven Material bestehen, sodass sich eventuell bildender Schweiß effektiv abgeführt werden kann.

Ebenfalls ist es wichtig darauf zu achten ein Rucksack für ihre Körpergröße geeignet ist. Bei fast allen Modellen lässt sich der Rucksack auf die entsprechende Körpergröße einstellen, sofern man nicht zu weit weg von der Norm ist (1,50-2m).

Zusatzfeatures

Ein Standardfeature von Trekkingrucksäcken ist, dass diese über ein Deckelfach verfügen, in dem die untergebracht werden können jederzeit griffbereit sein müssen. Andernfalls müsste man jedes Mal den Rucksack durchwühlen. Gute Rucksäcke verfügen darüber hinaus über ein Hauptfach da sich in zwei Hälften unterteilen lässt, so dass man im unteren Bereich den Schlafsack und das Zelt unterbringen kann, und in der oberen Hälfte seine Kleidung. Ebenfalls sehr praktisch sind Seitenfächer, in denen man bequem Getränke transportieren kann. Eine neuartigere Entwicklung ist, dass immer mehr Trekkingrucksäcke über ein integriertes Trinksystem verfügen. Ebenfalls immer häufiger anzutreffen sind integrierte Regenhüllen, die den Rucksack auch vor starkem Regen schützen sollen, und Befestigungschlaufen an denen man bequem seine Isomatte oder Trekkingstöcke befestigen kann. Die meisten Rucksäcke sind zwar wasserdicht, solange sich bei dem Wasser nur um Nieselregen handelt. Bei andauerndem Regenergüssen versagen allerdings nahezu alle Rucksäcke und eine externe Regenhülle wird notwendig, denn nichts ist schlimmer als wenn man bei einer längeren Tour kein einziges Stück trockene Kleidung hat. Sollte ihr Rucksack also über keine integrierte Regenhülle verfügen, denken Sie daran sich eine solche extra zuzulegen.

Trekkingrucksack

Material

Das gängigste Material zur Herstellung von Rucksäcken ist Polyester. Hinsichtlich der Qualität nehmen sich hier unterschiedliche Modelle nicht viel. Höchstens gibt es Modelle mit dickerem oder dünnerem Material, oder wenige die ein Spezialmaterial wie Ripstop verwedenen, das beispielsweise auch zur Herstellung von Fallschirmen und Segeln verwendet wird. Die Schwachstelle eines Rucksacks ist selten das Material selbst, sondern meistens die Nähte, die Reisverschlüsse und die Schnallen die verbaut wurden. Allerdings empfiehlt es sich immer, egal wie viel Vertrauen Sie in die Qualität ihres Rucksacks haben ein Näh Set dabei zu haben, mit dem etwaige Schäden, natürlich auch am Zelt denkbar, notdürftig geflickt werden können.

Ein Trekkingrucksack muss extreme Belastungen aushalten und es ist nie vorhersehbar was, wie, wann kaputt geht, also seien Sie stets vorbereitet.

Zusammenfassung

Ganz wichtig ist, dass man den Rucksack daheim erst einmal ausprobiert, bevor man mit ihm auf große Tour geht. Ein guter Härtetest ist diesen als Einkaufshilfe mitzunehmen, und beispielsweise den gesamten Wocheneinkauf in ihm zu verstauen und dann heimzutragen. So können Sie feststellen ob Sie sich vorstellen können diesen Rucksack auch längere Zeit zu tragen. Hinsichtlich der Qualität Ist man heutzutage glücklicherweise nicht mehr auf einzelne Trekkingrucksack Tests angewiesen, sondern kann auf die Erfahrungen vieler 100 Menschen zurückgreifen. Lesen sie also stets vor dem Kauf die Kritiken, auf beispielsweise Amazon (siehe oben), durch um festzustellen ob ein Rucksack Dauerbelastungen standhält.

 

 

 

 

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