Campingkocher Test 2017

Zuletzt aktualisiert am 11. Januar 2017

Das Angebot an Campingkochern ist mittlerweile unübersichtlich groß geworden. Dennoch setzen die meisten auf altbewährte Marken die seit Jahrzenten Campingkocher produzieren. Ist dieses Vertrauen gerechtfertigt? Um den Markt zu sondieren haben wir Recherchen zu den 20 beliebtesten Campingkocher durchgeführt und sie hinsichtlich der Brennleistung, dem Gewicht und weiteren Qualitätsmerkmalen verglichen. Die beliebtesten Modelle haben wir genauer unter die Lupe genommen und hier präsentieren wir die Ergebnisse unseres Campingkocher Tests.
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Zur Schönheit eines jeden Campingurlaubs gehört der Abstand von den alltäglichen Routinen. Allerdings kann das Kochen ohne den heimischen Herd zur echten Qual werden. Zumindest wenn man keinen vernünftigen Campingkocher verwendet. Auf einem guten Campingkocher kann man sorgenfrei, sicher und mit Vergnügen leckere Gerichte zubereiten. Allerdings gilt es sich zunächst zu entscheiden ob man einen Gas- oder einen Spirituskocher möchte. Gaskocher sind billiger in der Anschaffung und sauberer, dafür ist das Brennmaterial deutlich teurer und sie sind weniger robust. Spirituskocher sind nahezu unzerstörbar und Spiritus gibt es überall auf der Welt günstig zu kaufen. Dafür wird durch den Ruß der beim Verbrennen entsteht das Kochgeschirr rußig.

Die besten Campingkocher im Vergleich

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Campingaz Kocher Twister Plus 270 PZ – Unser Testsieger

Campingaz
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Das Modell Twister Plus 270 PZ von Campingaz überzeugt durch seine hervorragende Verarbeitung und die kinderleichte Anwendung. Das die spezielle Easy Clic Plus Verbindung kann die Gaskartusche auch problemlos unter schwierigen Bedingungen montiert werden.

Der Gasverbrauch ist mit 210g pro Stunde absolut okay und die Leistung mit 2900 Watt mehr als ausreichend um leckere Gerichte zu kochen. Beispielsweise kann problemlos Fleisch scharf angebraten werden.

Trekkingbase SEHR GUT (1,1)
4.9 Stars

Campingkocher Test 1/2017

Zum Anzünden ist ein Piezoelement eingebaut, dass bequem über einen Knopf aktiviert werden kann. Im Gegensatz zu anderen Kochern kann dieser Knopf auch dann noch bedient werden wenn der Kocher bereits an ist und wird nicht zu heiß. Es kann nämlich leicht dazu kommen, dass der Kocher durch Wind ausgeblasen wird und neu entzündet werden muss. Um sicherstellen, dass der Knopf immer bedienbar bleibt, ist ein spezielles Hitzeschild zwischen dem Knopf und der Flamme montiert.

Außerdem ist positiv hervorzuheben, dass der Twister Plus 270 PZ mit einer praktischen Aufbewahrungsbox geliefert wird, sodass die sichere Verstauung im Rucksack kein Problem ist.Das Packmaß ist mit 12 x 11 cm extrem klein.

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Trangia Spiritusbrenner

Trangia Spirituskocher
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Die Firma Trangia ist der Marktführer im Bereich der Spirituskocher. Zu recht. Die Qualität der Verarbeitung ist unübertroffen. Neben dem Kocher selbst sind auch die verfügbaren Kochgeschirr-Sets extrem robust und trotzdem verhältnismäßig leicht.

Die Bedingung ist recht leicht sobald man einmal den Dreh raus hat. In die Brennkammer muss Spiritus gefüllt werden und dann mit einem Streichholz oder Feuerzeug entzündet werden. Die Temperatur kann über einen mitgelieferten Hitzeregulator gesteuert werden. Außerdem kann der Koche bequem durch den Feuerfesten Deckel gelöscht werden. Das Brennmaterial für den Trangia Spirituskocher ist wie bei allen Spiritus kochen leicht und überall verfügbar und darüber hinaus noch sehr billig. Etwas ärgerlich bei der Benutzung ist allerdings, dass der Spiritus in vielen Ländern absichtlich verunreinigt wird, so dass keine Menschen diesen trinken, und diese Verunreinigung dazu führt, dass das benutzten Koch Utensilien sehr stark verrußen. Nach jedem  Mal kochen sind die Kochtöpfe Rabenschwarz und müssten aufwändig gereinigt werden, bevor sie wieder verpackt werden können, da sie sonst das gesamte Rucksackinnere schwarz färben würden.

Wichtig ist es, brachten das der Trangia Spiritusbrenner nicht ohne weiteres Equipment einsetzbar ist. Für die meisten ist es günstiger ein komplettes Set zu kaufen bei dem beispielsweise der Windschutz, auf dem der Kochtopf abgestellt werden kann schon enthalten ist, sowie Kochgeschirr. Das Gute an diesem fertig zusammengestellte Sets ist, dass die einzelnen Bauteile (Spiritusbrenner, Windschutz, Kochtopf) sich ineinander perfekt verpacken lassen und somit im Rucksack nur wenig Platz verbrauchen.

Zudem ist der Preis deutlich günstiger als wenn man die Einzelteile kauft. Allein mit dem Spiritus Brenner müsste man sich höchstens eine Ablage für einen Kochtopf aus zwei Steinen basteln umso den Kochtopf über der Flamme platzieren zu können. Deutlich praktischer ist der von Trangia hergestellter Windschutz, der die Flamme effektiv vor Wind schützt und auf dem der Kochtopf abgestellt werden kann, so dass er über der Flamme sich befindet.

Trekkingbase SEHR GUT (1,4)
4.6 Stars

Campingkocher Test 1/2017

Das Gewicht eines kompletten Kochsets von Trangia, inklusive zweier Töpfe und einem Wasserkocher ist mit 1 kg absolut noch im akzeptablen Bereich. Gaskocher erscheinen meist nur auf den ersten Blick leichter, rechnet man allerdings dazu, dass zusätzliches (schweres) Kochgeschirr mitgetragen werden muss, liegt das Gewicht oft über einem Kilogramm.

Der Trangia Spirituskocher ist absolut zu empfehlen die sich einen robusten Campingkocher wünschen, der auch bei widrigen Bedingungen problemlos eingesetzt werden kann. Ein weiterer großer Vorteil ist natürlich, dass im Gegensatz zum Campingaz Kocher Twister Plus 270 keine speziellen Gaskartuschen nötig sind. Der Trangia Spirituskocher funktioniert mit jeder Art von Spiritus und ist somit in jedem Land der Welt einsetzbar.

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Primus Mimer Stove

Der Primus Mimer Stove ist ein gutes Einstiegsmodell, für alle die einen Campingkocher für gelegentliche Benutzung suchen. Besonders überzeugend ist der günstige Preis, die einsteigerfreundliche Bedienung und die extrem starke Brennleistung. Auf maximaler Stufe erhitzt der Mimer Stove im nullkommanix Wasser oder andere Zutaten für ihre Gerichte.

Trekkingbase GUT (2,2)
3.8 Stars

Campingkocher Test 1/2017

Negativ aufgefallen ist mir, dass die Schraube mit der sich die Hitze des Kochers regulieren lässt nicht gut Hitzebeständig ist und im Test angefangen hat sich leicht zu verformen. Darüber hinaus geht der Mimer Stove auch bei mäßigem Wind recht oft aus und muss erneut entzündet werden. Hat man keinen Windschutz dabei kann das Kochen zu einer echten Geduldsprobe werden.

Ebenfalls negativ aufgefallen ist, dass der Kocher nicht besonders stabil steht und sollte man gerade keine Beton Untergrund oder einen Tisch zu Verfügung haben durchaus die Gefahr besteht, dass der Kocher umkippt. Ebenfalls nicht gut ist, der hohe Preis für die Gaskartuschen mit denen der Kocher betrieben werden muss. Gerade bei längeren Touren kann das zu einem nicht zu vernachlässigenden finanziellen Aufwand werden.

Jedoch ist der Kocher gut geeignet, für diejenigen die beispielsweise mit dem Auto auf einen Campingplatz fahren wo sie ausreichenden Windschutz und Ebenen Untergrund vorfinden.  Immer im Voraus informieren sollte man sich allerdings, ob die Gaskartuschen im jeweiligen Urlaubsland nachgekauft werden können. Beispielsweise im Flugzeug dürfen keine Gaskartuschen mitgenommen werden, so dass der Nachschub an Gaskartuschen sich zu einem echten Problem entpuppen kann.

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Wie wurde getestet?

Der Primus Mimer Stove im Praxistest.
Der Primus Mimer Stove im Praxistest. Eine wacklige Angelegenheit.

Die Kocher kamen in den verschiedensten Situationen zum Einsatz. Beispielsweise auf wochenlangen Trekkingtouren durch Norwegen oder auch bei Campingurlauben in Italien.

Auf diese Art und Weise können wir echte Praxisempfehlungen geben, was sterile Labortests niemals erreichen könnten. Insbesondere die reale Haltbarkeit der verbauten Materialien und die Bedienfreundlichkeit wurde durch die Praxistests auf Herz und Nieren geprüft.

Der Trangia Spirituskocher im Einsatz in Norwegen.
Der Trangia Spirituskocher im Einsatz in Norwegen.

Manche Kocher machten im ersten Moment einen sehr guten Eindruck und wir stellten dann erst, als wir eine Woche auf den Kocher angewiesen waren, fest, wo die Schwachstellen sind. Beispielsweise wurde bei einem Modell (dem Primus Mimer Stove) die Gasregulierung, bei ungünstigem Wind, so warm, dass sie anfing zu schmelzen. Bei anderen Modellen zeigte sich, dass die Reinigung und Instandhaltung auf Dauer sehr zeit intensiv und anstrengend ist. Insbesondere bei Spiritusbrennern, die mit ausländischem Spiritus betrieben wurde, kam es zum starken Verrußen des Kochgeschirrs.

Außerdem haben wir getestet wie schnell die Kocher durch Wind ausgeblasen werden getestet und wie komfortabel sich generell mit den Modellen kochen lässt.

Campingkocher Test Zusammenfassung

Zu beachten ist, dass man für jeden der oben aufgelisteten Kocher in unserem Campingkocher Vergleich zusätzliches Equipment benötigt. Minimal braucht man Kochgeschirr das „trekkingakzeptabel“ (Stichwort: Gewicht) ist und bei den Spirituskochern ist ein zusätzliches Gestell nötig auf dem der Kochtopf abgestellt werden kann. Bei Gaskochern ist dieser immer automatisch schon dabei. Darüberhinaus ist oftmals eines Windschutzt nötigt. Allerdings sollte man hierzu kein nicht abgespanntes Wurfzelt oder ähnliches benutzen, da diese meist sehr leicht entflammbar sind und durch Wind auf der Flamme landen könnten. Bei Gaskochern empfiehlt sich das, da man so sehr viel von dem teuren Brennstoff einsparen kann und nicht alle paar Minuten das Feuer neu entfachen muss. Bei Spirituskochern ist das oben erwähnte Gestell immer gleich der Windschutz. Die meisten der Kocher sind auch in Sets erhältlich, die dann Kochtopf+Windschutz beinhalten und die gegenüber dem Einzelpreis deutlich billiger sind.

Alle weiter im Verlauf dieses Artikels erwähnten Preise beziehen sich auf den Kocher plus Minimalaustattung die man benötigt um mit dem entsprechenden Kocher kochen zu können.

Die Preisespanne der Kocher in unserem Campingkocher Test?

Wie bei so ziemlich jedem Ausrüstungsgegenstände gilt, dass die vernünftige Preisspanne abhängt vom gewünschten Verwendungszweck. So, ist ein Campingkocher, der für den Einsatz im Hochgebirge geeignet ist, deutlich teurer als ein Kocher der nur für den Einsatz auf Campingplätzen gedacht ist die mit dem Auto angefahren werden. Wie bei allen Ausrüstungsgegenständen gibt es auch bei den Modellen in unserem Campingkocher Test nach oben kein Limit was den Preis angeht. Allerdings sind solche High-End Geräte sicherlich übertrieben für die meisten Anwender, denn nicht jeder benötigt einen Kocher der auch in tausenden Metern Höhe funktioniert und dabei noch sehr leicht ist, da es bei Hobbytouren nur selten auf jedes Gramm ankommt. Die günstigsten Kocher sind schon für 20 € zu haben und bei diesen muss sich nicht unbedingt um Schrott handeln. Genügt ein Basiskocher bei dem es nicht auf das Gewicht ankommt wird man sicherlich im Preissegment 20 bis 50 € (Equipment inklusive) fündig. Allerdings ist der Preis auch davon abhängig für wie viele Leute man vorhat zu kochen. Ein Kocher mit dem auch 3-4 Personen bekocht werden können kostet dann 50 bis 70 €. Benötigt man den Kocher nur für den Fall dass man alleine oder zu zweit unterwegs ist genügt laut unserem Campingkocher Test oftmals ein Kocher für 50 Euro. Insbesondere haben wir im Campingkocher Test festgestellt, dass Gaskocher deutlich billiger sind als Spirituskocher dabei auch weniger robust und somit im allgemeinen kürzere Lebensdauern haben. Auf diese Unterscheidung wollen wir weiter unten noch genauer eingehen.

Was kostet das Brennmaterial?

Unser Campingkocher Test
Spirituskocher im Einsatz in Norwegen

Wir haben in unsrem Campingkocher Test festgestellt, dass Brennmaterial ist bei einem Spirituskocher deutlich billiger als bei einem Gaskocher. Natürlich ist der Preis auch immer davon abhängig in welchem Land man sich gerade befindet. In Deutschland gibt es die Flasche Spiritus schon für knapp einen Euro. In Norwegen liegt dieser Preis ungefähr bei fünf Euro, dennoch ist zumindest der Preisunterschied zwischen Gas und Spiritus in den meisten Ländern ähnlich und nahezu generell in allen Ländern gilt das Spiritus billiger ist als Gaskartuschen. Das Hauptaugenmerk sollte auch darauf liegen wie lange man natürlich mit einer  gewissen Menge an Brennmaterial auskommt. Leider lassen sich dafür keine allgemein gültige Aussagen zu treffen, da die benötigten Mengen Brennmaterial stark davon abhängt wie oft und was man kocht. Im allgemeinen kostet, angenommen man kocht exakt die gleichen Gerichte, das Brennmaterial Gas deutlich mehr als das Brennmaterial Spiritus. Die erste Entscheidung beim Campingkocher Kauf ist ob man einen Gaskocher oder einen Spirituskocher kaufen möchte. Bei beiden Arten von Kocher haben wir Vor und Nachteile in unserem Campingkocher Test festgestellt, die wir im folgenden näher betrachten wollen.

Welche Kocher-Arten wurden im Campingkocher Test getestet?

In unserem Campinkocher Test wurden Gas und Spirituskocher getestet. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Kocherarten ist, dass bei Spirituskochern das Brennmaterial in wiederverwendbaren möglichst stabilen Flaschen transportiert wird und bei Gas als Brennmaterial dieses in Einweg-Kartuschen transportiert werden muss. Hinsichtlich der Bedienbarkeit nehmen sich die beiden Kocharten wenig, so dass sowohl Gaskocher als auch Spirituskocher, für Einsteiger geeignet sind. Dennoch haben wir im Campingkocher Test signifikante Unterschiede zwischen den beiden Arten festgestellt, und die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Fazit unseres Campingkocher Tests:

Nach unserem ausführlichen Campingkocher Test sind wir der Meinung, dass Spirituskocher besonders für längere Touren und für Leute die oft Campen gehen geeignet sind, da sich dann die teurer Anschaffungspreis durch das billigere Brennmaterial rechnet. Ein wirklich nichts unterschätzender Pluspunkt ist, dass das Brennmaterial für Spirituskocher überall auf der Welt ohne Probleme gekauft werden kann. Bei Gaskartuschen, wobei jeder Kocher spezielle Kartuschen benötigt (,allerdings gibt es auch Kocher die mit mehreren Arten zurecht kommen,) wird das schon öfter zu einem echtem Problem. Bei der Jagd nach passenden Kartuschen in einem fremden Land kann schon mal eine Menge kostbare Urlaubszeit draufgehen. Spirituskocher sind zwar schwerer, allerdings auch deutlich robuster, sodass die Gefahr des Umkippens im Campingkocher Test als deutlich geringer ist als bei Gaskochern beurteilt wurde. Gaskochern eignen sich besonders für Gelegenheitscamper und für kurze Touren in Europa.

Wie gefährlich sind Campingkocher?

Man sollte sich stets der Gefahr bewusst sein die von Outdoorkochern ausgeht, allerdings ist das Kochen in der Natur, sofern man einige Grundregeln beachtet und stets mit wachen Augen kocht, nur unwesentlich gefährlicher als das Kochen in der heimischen Küche. Bei keinem Modell wurde in unserem Campingkocher Test etwas festgestellt, dass wirklich fahrlässig gefährlich ist. Bevor wir im nächsten Abschnitt auf die Grundregeln eingehen, sei an dieser Stelle angemerkt dass es immer empfehlenswert ist einen neuen Kocher in einer sicheren Umgebung zunächst auszuprobieren. Eine meiner anfänglichen Ängste war, dass ein Gaskocher, bzw. die Gaskartuschen explodieren könnten. Allerdings ist mir das bisher noch nie passiert, auch als mir einmal wird ein Gaskocher umgefallen ist, konnte dieser munter weiter und es kam zu keiner Explosion. Sinvoll ist sich mit einem Campingstuhl oder Campinghocker vor den Kocher zu setzen um die eigene Stabilität beim hantieren am Kocher zu erhöhen. Ebenfalls ist darauf zu achten das die Gaskartuschen nicht zu heiß werden dürfen, also auch nicht in der prallen Sonne gelagert werden dürfen. Das ist besonders dann wichtig wenn man mit dem Auto unterwegs ist, das in einem in der Sonne geparkten Autos leicht über 50 °C werden kann. Die gilt immer die Angaben des Herstellers auf der Kartusche zu beachten. Aufgrund dieser Angst kaufte ich mir als erstes einen einen Spirituskocher. Bei einem Spirituskocher ist die besondere Gefahr, dass das Brennmaterial, der Spiritus ausläuft und dabei eben weiter brennt. Dies ist in unserem Campingkocher Test mehrmals passiert. Die Gefahr besteht einem Gaskocher im allgemeinen nicht. Also gilt es besonders bei Spirituskochern darauf zu achten, dass man diese in ausreichender Entfernung des Zeltes benutzt, so dass sollte diese einmal umkippen kein Spiritus das Zelt erreichen und diese somit in Brand stecken kann. Außerdem sollte man immer eine Abdeckung bereit liegen haben um den Kocher ersticken zu können und sinvollerweise auch eine Trinkflasche. Siehe in diesem Kontext unser Trinkflaschen Test.

Worauf gilt es bei der Benutzung zu achten?

  •  Die erste Grundregel beim Umgang mit Campingkochern ist, dass diese unter keinen Umständen im Zelt verwendet werden sollten. Kippt nämlich der Campingkocher, aus welchen Gründen auch immer, im Zentrum steht in Sekundenschnelle das ganze Zelt in Flammen. man sollte nicht naiv sein und denken das solcher Kocher nicht umkippen kann. Wenn man beispielsweise Wasser kocht, kennt man das ja vom heimischen Herd, das der Kochtopf schon mal in Bewegung durch die Kochblasen gerät. Was am heimischen Herd selbstverständlich ungefährlich ist, da dieser eine stabile ebene Fläche darstellt, kann im Zelt zur tödlichen Falle werden.
  • Die zweite Grundregel ist das man immer nur auf einer ebenen stabilen Fläche kochen sollte. Auch wenn zum Beispiel der Gras Untergrund auf den ersten Blick stabil erscheint, kann es doch allzu leicht vorkommen dass der Kocher umkippt und somit Schaden anrichtet. Beispielsweise ein Gaskocher der umkippt ist sehr schwer zu löschen und beschädigt sich möglicherweise selbst durch die schrägen Flammen. Gerade wenn man mitten in der Wildnis kann das Kaputtgehen des Kochers sehr sehr ärgerlich sein.
  • Drittens sollte man immer daran denken genügend Brennmaterial mitzunehmen, gerade weil das meiste Outdooressen ohne einen Kocher kaum genießbar ist. Auch wenn es zusätzliches Gewicht darstellt sollte man lieber großzügig mit der Planung des Brennmaterials sein.
  • Außerdem sollten die wenn Sie einen neuen Kocher gekauft haben, diesen unbedingt daheim einmal ausprobieren. Dort können sie noch leicht Hilfe bekommen sollten sie nicht damit zurecht kommen. In der Wildnis geht das schon wieder ganz anders aus.
  • Zum Abschluss unseres Campingkocher Tests noch ein Tipp zum Sparen von Brennmaterial: Natürlich sollten Sie beim Erwärmen von Wasser in einen Deckel verwenden, aber genauso wichtig ist es aber auch den Kocher immer auf maximale Leistung zu stellen. Doch auch der Kocher nämlich kürzer um das Wasser zu erwärmen (braucht dabei natürlich auch zunächst mehr Brennstoff pro Minute) aber in der kürzeren Zeit fließt weniger Wärme ab, die vom Kocher wieder nachgeliefert werden muss, als wenn man den Kocher längerer Zeit auf einer mittleren Stufe lässt.

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Die einzelnen Tests spiegeln die persönliche Meinung der Autoren wider. Trotz eingehender Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. Für daraus resultierende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

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