Taschenlampen Test 2017

Letztes Aktualisierung am 12.02.2017

taschenlampen test

Auch dieses Jahr haben wir wieder Taschenlampen unter die Lupe genommen. Als ersten Schritt haben wir durch umfassende Recherchen die beliebtesten Modelle identifiziert und haben diese dann auf Herz und Nieren getestet. Neben etablierten Herstellern, haben uns dieses Jahr insbesondere junge Firmen mit ihren neuen Lampen überzeugt.
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Unersetzliches Equipment, neben guten Schuhen, einem stabilen Zelt und einem warmen Schlafsack ist bei jeder Trekkingtour eine Taschenlampe. In der freien Natur wird es im Gegensatz zu in Stadt Nachts wirklich dunkel. Stockdunkel. Ohne Taschenlampe kann es vorkommen, dass man an mondlosen Nächten nicht einmal mehr die eigene Hand vor Augen sieht. Das hat natürlich auch Vorteile. So schläft man in der freien Natur oft viel besser und tiefer und ist zudem gezwungen rechtzeitig mit dem untergehend der Sonne schlafen zu gehen. Allerdings ist es unvermeidbar, dass man nachts auch einmal auf Toilette muss oder dass es Situationen gibt in denen man noch nachts nach einem geeigneten Stellplatz suchen muss.

Die 4 besten Taschenlampen im Vergleich

Taschenlampen Test: Zweibrüder LED Lenser P7.2 – Unser Testsieger

zweibrueder p7.2
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Der LED Lenser P7.2 von der Firma Zweibrüder ist eine absolute Top-Taschenlampe. Die Verarbeitung ist großartig und trotz ihrer stattlichen Leuchtleistung ist die P7.2 handlich und leicht. Wasserspritzer können ihr nichts ausmachen, sodass sie auch problemlos für Outdoor-Einsätze geeignet ist.

Trekkingbase SEHR GUT (1,1)
5 Stars

Taschenlampen Test 02/2017

Der Hersteller Zweibrüder hat sich über die Bedienung viele Gedanken gemacht, sodass beispielsweise der große Schalter problemlos auch mit Handschuhen bedient werden kann.

Die Leuchtkraft ist mit 320 Lumen beeindruckend hell und die Leuchtweite mit 260 Metern sicherlich für nahezu jeden Einsatzzweck mehr als ausreichend. Die Batterien halten mit 4 hochwertigen AAA Batterien bis zu 50 Stunden, was großartig ist, da so für die meisten Touren keine Ersatzbatterien mitgeschleppt werden müssen.

Fazit: Erstklassige Verarbeitung, starke Leistung, leichte und handliche Bauweise und dazu ein fairer Preis. Absolute Kaufempfehlung!

Taschenlampen Test: HIILIGHT 3000 Pro

HIILIGHT 3000 Pro
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Helligkeit: Der Lichtkegel ist leider nicht justierbar. Der fest eingestellte Kegel liefert aber sowohl in der Nähe, als auch in der Ferne eine gute Ausleuchtung. Im maximalen Leistungsmodus ist die HIILIGHT 3000 Pro extrem hell und kann problemlos mit anderen Profi-Taschenlampen mithalten.
Batterie-Lebensdauer: In der hellsten Helligkeitsstufe hält der Akku ungefähr 3 Stunden. Im Energiesparmodus, bei dem die Lampe nur 25% der Leistung bring, hält der Akku dagegen fast 18 Stunden. Das Laden des Akkus dauert knapp 8 Stunden und somit relativ lange.

Verarbeitung: Das gesamte Gehäuse besteht aus Aluminium und wirkt extrem hochwertig. Im Test überstand die HIILIGHT 3000 Pro problemlos und ohne sichtbare Makel unseren Stoß- und Falltest. Außerdem überstand die HIILIGHT 3000 Pro im Test problemlos mittlere Wassermengen und kann somit problemlos auch bei Regen eingesetzt werden.

Bedienkomfort/Usability: Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen, befindet sich der Bedienknopf nicht am unteren Ende der Lampe sondern an der Seite der Lampe. Dies ermöglicht ein deutlich schnelleres an- und wieder ausschalten, kann aber auch leider leicht dazu führen, dass die Lampe ungewollt in der Hosentasche oder im Rucksack angeht. Insgesamt können bei der HIILIGHT 3000 Pro fünf verschiedene Beleuchtungsmodi eingestellt werde:

  • 100%
  • 50%
  • 25%
  • Stroboskop-Licht
  • SOS Signal

Die Modi können durch das wiederholte Drücken des Einschaltknopfes ausgewählt werden.
Leider gibt es keine Funktion, bei der die Lampe extrem schwach leuchtet, also beispielsweise nur mit 5% der Leistung.

Trekkingbase GUT (1,5)
4.5 Stars

Taschenlampen Test 02/2017

Eine solche Funktion wäre insbesondere im Zelt nützlich, wenn man die anderen nicht wecken will, oder selbst nicht durch zu helles Licht zu wach werden will. Ein weiterer Minuspunkt ist, dass es kein Akku-Ladungsanzeige gibt. Positiv dagegen ist, dass sich die Lampe auch problemlos mit kalten Händen oder mit Handschuhen bedienen lässt. Außerdem liegt die HIILIGHT 3000 Pro extrem angenehm und rutschsicher in der Hand.

Gewicht: Das Gewicht inklusive Akku ist mit 240g zwar alles andere als leicht, aber noch akzeptabel.

Preis-Leistungs Verhältnis: Die HIILIGHT 3000 Pro ist mit einem Verkaufspreis von um die 60€ im mittleren Preissegment angesiedelt. Für diesen Preis gibt es wohl keine andere ähnlich gut verarbeitete Lampe. Obwohl einige Features fehlen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut, da sowohl die Helligkeit, als auch die Robustheit erstklassig sind.

HIILIGHT 3000 Pro Test 3
HIILIGHT 3000 Pro Test 3
HIILIGHT 3000 Pro Test 3

Taschenlampen Test: Fenix TK35UE

Sportastisch
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Helligkeit:
Die maximale Helligkeit der Fenix TK35UE ist bombastisch. Außerdem wird die Leistung intelligent geregelt und bleibt so auch bei abnehmendem Akku stabile Helligkeit geliefert wird.

Batterie-Lebensdauer: Im maximalen Leistungsmodus hält der Akku knapp 90 Minuten. Im immer noch extrem hellen zweithöchstem Leistungsmodus hält der Akku knapp vier Stunden und im minimalem Leistungsmodus fast eine ganze Woche.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist hochwertig und stabil. Weder Stöße noch mittlere Wassemengen konnten im Test der Fenix TK35UE bleibende Schäden zufügen.

Bedienkomfort/Usability: Das Design der Fenix TK35UE ist ungewöhnlich kantig. Durch die kantige Form liegt sie deutlich schlechter in der Hand, als die anderen Modelle im Test. Keine Probleme dagegen gibt es bei der Bedienung mit Handschuhen oder mit Nassen händen. Der Griff ist geriffelt und so geformt, dass es fast unmöglich ist, dass die Lampe aus der Hand rutsch.

Eine prinzipiell gute Idee des Herstellers Fenix ist außerdem die Bedienung über die zwei Knöpfe am unteren Ende der Lampe. Durch den größeren der beiden Knöpfe wird die Lampe ein und wieder ausgeschaltet. Über den kleineren Knopf kann zwischen den verschiedenen Beleuchtungsmodi gewechselt werden. Zur Auswahl stehen

* 25 Lumen
* 250 Lumen
* 750 Lumen
* 1800 Lumen.

Clever ist, dass sich die Fenix TK35UE die letzte Einstellung merkt. Hatte man die Lampe also zuletzt im 750 Lumen Modus und schaltet sie wieder ein, wird sie sofort im 750 Lumen Modus eingeschaltet. Der 25 Lumen Modus ist genial wenn man mit anderen im Zelt ist und diese nicht wecken möchte. Außerdem kann man so nachts auf Klo gehen ohne durch grelles Licht vollständig geweckt zu werden.

Trekkingbase GUT (2,2)
3.7 Stars

Taschenlampen Test 02/2017

In der Praxis ist die Bedienung über die zwei Knöpfe leider nicht ganz unproblematisch, das es im Test öfter vorgekommen ist, dass die beiden Knöpfe miteinander verwechselt wurden. Schade ist auch, dass es keine Akkuzustandsanzeige gibt, sodass man gewarnt werden würde wenn der Akku bald leer ist. So kann es sehr leicht vorkommen, dass man plötzlich im Dunkeln steht.

Gewicht: Das Gewicht mit Akkus ist mit 357 Gramm leider sehr hoch und fällt bei der längeren Benutzung durchaus negativ auf. Gerade bei längeren Trekkingtouren sollte man besser zu eine leichtere Lampe mitnehmen.
Preis-Leistungs Verhältnis: Obwohl die Fenix TK35UE auf jeden fall ein gute Lampe ist, ist durch die vielen Mankos der aufgerufene Preis unserer Meinung nach doch etwas zu hoch angesetzt.

Fazit: Leuchtkraft und Robustheit sind erstklassig. Leider gibt es etliche Mankos beim Bedienkomfort und durch die Minuspunkte beim Preis und Gewicht bleibt insgesamt ein gemischter Eindruck nach dem Test.

Taschenlampen Test: EasyAcc Cree T6

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Helligkeit: Nahleistung/Fernleistung: Die Taschenlampe von EasyAcc ist trotz ihrer unscheinbaren Größe erstaunlich hell. Darüberhinaus kann die Größe des Lichtkegels durch das drehen des Lampenkopfes eingestellt werden, sodass sowohl ein weit reichender fokussierter Strahl, als auch ein breiter Strahl für Nahanwendungen möglich ist.

Batterie-Lebensdauer: Mit maximaler Helligkeit leuchtet die EasyAcc Lampe knappe zwei Stunden. Im gedimmten Modus halten die Batterien knapp 5 Stunden, was durchaus akzeptabel ist.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist, obwohl der geringe Preis etwas anderes vermuten lässt, hochwertig. Weder Stöße als auch mittlere Wassermengen konnten der EasyAcc Lampe im Test irgendetwas anhaben. Der Hersteller wirbt sogar damit, dass die Lampe „Explosionsgeschützt“ sei, was von uns im Test aber nicht überprüft werden konnte. Nichtsdestoweniger konnten wir diesbezüglich auch nichts gegenteiliges feststelle. Die EasyAcc Lampe wirkt zumindest so solide, dass man der Behauptung „Explosionsgeschützt“, durchaus glauben schenken kann.

Bedienkomfort/Usability: Die EasyAcc Taschenlampe besitzt nur einen einzigen Knopf, der sich am unteren Ende der Lampe befindet. So ist der Knopf gut davor geschützt versehentlich in der Hosentasche oder im Rucksack anzugehen. Über den Knopf kann neben dem Ein- und Ausschalten der Lampe, auch die Helligkeit geregelt werden. Beim ersten Klick leuchtet die EasyAcc Lampe mit maximaler Helligkeit. Beim zweiten Klick wird die Helligkeit merklich gedimmt und so Strom gespart. Beim dritten Klicken schaltet die Lampe in einen Blink-Modus, der beispielsweise genutzt werden kann um Warnsignale zu geben.

Leider gibt es keine Möglichkeit die letzte Einstellung zu speichern. Beim Einschalten leuchtet die Lampe zunächst immer mit maximaler Helligkeit.

Der Griff ist etwas ungewohnt geformt und auch nicht der bequemste den wir getestet haben. Akzeptabel ist er aber allemal und in Kombination mit dem sehr leichten Gewicht hatten wir im Test keine Probleme, auch bei längerer Benutzung.

Positiv ist, dass die Lampe standardmäßig mit einer Halterung fürs Fahrrad und einem Kopfband geliefert wird. So kann die Taschenlampe auch bequem als Fahrradlicht oder als Kopflampe genutzt werden. Außerdem kann die Lampe über eine fest-verbaute Metallklammer am Gürtel befestigt werden und ist so immer schnell einsatzbereit.

Trekkingbase GUT (1,8)
4.3 Stars

Taschenlampen Test 02/2017

Schade ist, aber bei dem sehr günstigen Preis nicht verwunderlich, ist, dass es keine Anzeige gibt wie viel Saft noch in den Batterien zur Verfügung steht.

Gewicht: Das Gewicht ist mit gerade einmal 148 Gramm inklusiver Batterien extrem leicht. Somit ist die EasyAcc Taschenlampe perfekt für längere Touren oder auch als „EverydayCarry“ Lampe.

Preis-Leistungs Verhältnis: In der Kombination aus guter Helligkeit, robuster Verarbeitung, toller Bedienbarkeit und dem mitgeliefertem Zubehör ist die EasyAcc Taschenlampe im Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Fazit: Die Taschenlampe von EasyAcc ist in der Summe eine tolle Lampe für den alltäglichen Gebrauch. Obwohl sie weder die hellste, noch die komfortabelste Lampe überzeugte sie uns im Test als grundsolide Lampe, die erstaunlich günstig ist.

EasyAcc Cree T6 Test 3
EasyAcc Cree T6 Test 3
EasyAcc Cree T6 Test 3

Taschenlampen Test: Anker LC40

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Helligkeit: Die Anker LC40 leuchtet ausreichend hell, erreicht aber keinesfalls Spitzenwerte. Die Größe des Lichtkegels lässt sich leider nicht verstellen, der voreingestellte Kegel funktioniert aber im Nah- und Fernbereich durchaus gut.

Batterie-Lebensdauer:
Die LC40 leuchtet im maximalem Leistungsmodus knapp 6 Stunden. Das ist ein großartiger Wert, allerdings ist die maximale Leistung eben auch deutlich geringer als bei den anderen Lampen im Test.

Verarbeitung: Die Verarbeitung der Anker LC40 ist absolut makellos und erstaunlich hochwertig, trotz des geringen Preises. Das Aluminium-Gehäuse besitzt keine Stellen an denen Wasser einfach eintreten kann und überstand unseren Wassertest problemlos. Zudem konnten auch Stöße der LC40 in unserem Test nichts anhaben.

Bedienkomfort/Usability: Die Anker LC40 besitzt einen einzigen Knopf am unteren Ende der Lampe. Durch mehrfaches Drücken kann zwischen den verschiedenen Beleuchtungsmodi gewechselt werden. Wie bei der EasyAcc Taschenlampe gibt es drei Modi:

* Maximale Leistung
* Reduzierte Leistung
* Blinkmodus

Clever gelöst, ist das die Anker LC40 festes und leichtes Drücken des Knopfes unterscheidet. So kann durch festes Drücken die Lampe immer sofort ausgeschaltet werden und nur leichtes Drücke wechselt zwischen den Modi. Leider merkt sich die Anker LC40 nicht den zuletzt benutzten Beleuchtungsmodus und startet im mit maximaler Leistung.

Trekkingbase GUT (1,9)
4.2 Stars

Taschenlampen Test 02/2017

Obwohl die LC40 sehr kompakt ist, ist der Griff durchaus bequem und liegt angenehm rutschfest in der Hand. Auch mit Handschuhen oder bei Nässe gab es im Test keine Probleme mit der Handhabung des Griffes. Nett ist auch, dass die Lampe durch eine fest verbaute Handschleife fixiert werden kann, sodass sie, sollte sie doch einmal aus der Hand rutschen, nicht auf den Boden fällt.

Leider gibt es keine Batteriezustands-Anzeige.

Preis-Leistungs Verhältnis: Für wenig Geld bekommt man mit der LC40 eine rundum solide Taschenlampe, die allerdings natürlich nicht bei der Helligkeit und der Vielseitigkeit mit teureren Modellen mithalten kann.

Fazit: Die LC40 der Firma Anker ist eine gute Allround- und Notfall-Taschenlampe. Die Qualität der Verarbeitung ist erstklassig und der Bedienkomfort und die Helligkeit sind für die meisten Anwendungsgebiete vollkommen ausreichend.

EasyAcc Cree T6 Test 3
EasyAcc Cree T6 Test 3
EasyAcc Cree T6 Test 3

Mag-Lite 3D-Cell

Trekkingbase GUT (2,4)
3 Stars

Taschenlampen Vergleich 01/2017

Absolute Klassiker die ich noch allzu gut von meiner Pfadfinerzeit aus meiner Jugend kenne sind die Taschenlampen von Mag-Lite. Wie die meisten Mag-Lite Produkte überzeugt die 3D-Cell durch ein robustes Gehäuse aus Aluminium und auch sonst durch eine hervorragende Verarbeitung. Auf das Gehäuse gibt es auch 10 Jahre Garantie und im Lieferumfang ist eine Ersatzbirne enthalten.

Allerdings ist die Lampe recht groß und schwer und somit nur bedingt für Einsätze geeignet, bei denen die Taschenlampe längere Zeit getragen werden muss.

Negativ aufgefallen ist uns, dass die Linse aus Plastik besteht und somit sehr anfällig für Kratzern ist.

Insgesamt ist die Mag-Lite 3D-Cell hervorragend für den Einsatz daheim geeignet und für alle die eine robuste Lampe suchen, aber nicht allzu viel Wert auf die Leichtigkeit der Lampe legen. Für Trekkingtouren sollte man lieber eine leichtere Lampe wählen.

Tabellarischer Vergleich der Top-Modelle

NameBewertung bei AmazonLeuchtkraftLeuchtreichweitePreis bei AmazonGewicht (ohne Batterien)
Zweibrüder LED Lenser P7.2
320 Lumen260 m
100 g
ThruNite TN12
1050 Lumen218 m
82g
EasyAcc Cree T6
1000 Lumen150 m
191 g
Fenix TK41
1000 Lumen480 m
281 g
Maglite 3D-Cell
131 Lumen300 m
426 g

Alle Preisangaben und sonstigen Angaben sind ohne Gewähr.

Kriterien im Taschenlampen Vergleich

Natürlich ist es auch denkbar ein Outdoor Handy oder Smartphone mitzunehmen, das über eine Taschenlampenfunktion verfügt. Dabei gilt es aber zu bedenken, das Handy ist nur mit einem Akku funktionieren und dieser einmal leer gibt es nur selten Möglichkeiten ihn in der freien Natur wieder aufzuladen. Bei Taschenlampen dagegen, die meistens mit herkömmlichen Batterien funktionieren, kann man einfacher Ersatzbatterien mitnehmen. Dies bedeutet allerdings natürlich auch zusätzliche Gewicht und so gibt das heutzutage sogar Taschenlampen die man selbst wieder aufladen kann indem man sie schüttelt. Insbesondere als Notfall Taschenlampe sind solche Modelle sehr nützlich.

Damit Sie in der Lage sind eine qualifizierte Kaufentscheidung zu treffen, sind im folgenden die Kriterien in unserem Taschenlampen Test erläutert. Darüber hinaus werden die verschiedenen Methoden vorgestellt, die heutzutage in modernen Taschenlampen benutzt werden um Lich zu erzeugen..

Die Hauptkriterien bei unserem Taschenlampen Vergleich sind die Leuchtkraft, gemessen in Lumen, die Stabilität und natürlich der Preis. Weitere Pluspunkte können Taschenlampen sammeln, die über verschiedene Helligkeitsstufen verfügen, denn nicht unbedingt immer wünscht man sich die maximale Leuchtleistung. Beispielsweise wenn man Nachts aufsteht und vermeiden will dass der Körper durch die Taschenlampe denkt es wäre schon wieder Tag. Außerdem kann so Batterieleistung gespart werden.

Eine beliebte Methode die Leistungsfähigkeit einer Taschenlampe zu testen ist mit der Taschenlampe nachts ein Objekt in bekannter Entfernung anleuchten  und die Helligkeit beobachten. Für die Qualität des Ergebnisses ist besonders die Konstruktion der Spiegel im Inneren der Leuchte wichtig, da diese darüber entscheidet wie fokussiert das austretende Licht ist.

Ebenfalls ist uns im Taschenlampen Test wichtig, dass die Lampe gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist, sodass sie auch längere Zeit getragen werden kann. Sowieso ist bei jedem Ausrüstungsgegenstand, der zu einer Trekkingtour mitgenommen werden soll, das Gewicht ein wichtiges Kriterium.

Besonders wichtig für die Robustheit, allerdings auch für das Gewicht, ist das Material aus dem das Gehäuse gefertigt worden. Die beliebtesten Materialien sind hier Aluminium und Plastik.

Absolute Pflicht ist, dass die Verarbeitung so gut ist das die Taschenlampe nicht durch Spritzwasser kaputt geht, da bei keinem Outdooreinsatz, das Risko von Spritzwasser wirklich gleich null ist.

Für viele Anwender zusätzlich wichtig sind die Abmessungen der Lampe. Gerade bei besonders leuchtstarken Exemplaren, sollte man sich nicht von dem Wort Taschenlampe in die irre führen lassen. Die wenigsten Modelle diese Kategorie finden in einer normalen Hosentasche Platz. Wünscht man sich eine Lampe die man stets am Körper tragen kann, muss man Abstriche was die Leuchtkraft angeht in Kauf nehmen.

Zwar gibt es auch mittlerweile auch sehr billige Taschenlampe kaufen allerdings sind diese nicht ohne Grund so billig. Häufig sind diese nicht bruchsicher und werden schon bei zu feuchter Luft beschädigt. Darüber hinaus nutzen solche billigen Leuchten die durch die Batterien zur Verfügung gestellte Energie nicht effektiv was zur Folge hat dass man für viel Energie nur wenig Licht bekommt. Somit zahlt man dann bei den Batteriekosten drauf was man vorher eingespart hat.

Taschenlampen Kategorien

LED Taschenlampen

Die beliebtesten Leuchttechnologie heutzutage stellen LED Lampen dar, da diese nicht nur heller und stromsparender sind sondern auch robuster gegenüber Stößen und Stürzen. LED ist die Abkürzung für das englische Wort für Leuchtdioden, Light-Emitting Diode.  Typischerweise werden diese aus Halbleitermaterialien hergestellt und funktionieren wie gewöhnliche Dioden. Es gibt stets eine Durchlass- und eine Sperr-Richtung, wobei nur beim fließen von Strom in Durchlass-Richtung Licht emittiert wird. Dies auch der Grund, warum die Batterien steht richtig rum eingelegt werden müssen.

Eine Besonderheit von LED Lampen ist, dass die verbauten Dioden keine Wärmestrahlung abstrahlen und somit effektiv Energie eingespart werden kann. Außerdem kann durch die Wahl eines geeigneten Halbleiters eine monochrome optische Wellenlängen gewählt werden, die von den Dioden abgestrahlt wird. Im Gegensatz dazu muss bei herkömmlichen Glühbirnen um monochromes Licht erzeugen zu können ein Filter über das Licht der Glühbirne gelegt werden, der alles Licht bis auf das monochrome absorbierte. Dieses Filtern geht natürlich immer mit einem starken Helligkeitsverlust einher. Somit sind LED Lampen nicht nur Energie sparender sondern auch deutlich heller. Als wäre das nicht schon genug, haben LED Lampen eine deutlich längere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen. Bei besonders hochwertigen Dioden die Lebensdauer zehnmal so groß.

So ist es kein Wunder, dass LED Taschenlampe herkömmliche Glühbirnen fast vollständig vom Markt verdrängt haben. Durch die Popularisierung sind diese heutzutage genauso erschwinglich, wie herkömmliche Glühbirnentaschenlampen vor 20 Jahren.

Taschenlampen mit Edelgas Füllung

Eine weitere neuartige Erfindung ist, dass das Volumen in dem sich der Glühdraht befindet mit einem Edelgas, beispielsweise Xenon  oder Krypton, gefüllt was die Leuchtleistung erheblich verbessern kann. Dies ist möglich, da das Edelgas den Glühdraht am verdampfen hindert, so dass die Lampe mit einer höheren Leistung betrieben werden kann ohne dass die Gefahr besteht das der Draht kaputt geht. Im weiteren leider geht erheblich die Lebensdauer der verwendeten Glühbirnen.

Selbstaufladbare Taschenlampen

Taschenlampe mit Induktionsspule
Taschenlampe mit Induktionsspule

Wie bereits in der Einleitung angesprochen gibt es heutzutage eine Vielzahl von Methoden mit denen Taschenlampen so hergestellt werden können, so dass sie vom Anwender selbst durch mechanische Arbeit wieder aufgeladen werden können. Die zwei häufigsten Mechanismen sind dabei

Dynamotaschenlampen leuchten so lange sie durch Drücken eines Schalters am laufen gehalten werden. Taschenlampe mit Induktionspulen können durch das Schütteln des Gehäuses aufgeladen werden. Durch das Schütteln rutscht nämlich ein Permanentmagnet durch eine elektrische Spule und erzeugt dabei in der Spule einen Induktionsstrom. Dieser Induktionsstrom läd dann einen in der Taschenlampe verbauten Akku auf.

Geschichte der Taschenlampen

Erfunden wurde die Taschenlampe vor gerade einmal knapp 100 Jahren. Der englische Erfinder David Misley entwickelte im Jahre 1899 die erste Taschenlampe und im Jahre 1906 wurde das erste Leuchtmittel für die Hosentasche zum Patent angemeldet. Ein charakteristisches Merkmal von Taschenlampen, seit den ersten Jahren, ist, dass das Licht stets in einem gerichteten Kegel abgestrahlt wird. Die ersten Modelle wurden entwickelt bevor es überhaupt Batterien zu kaufen gab und deswegen funktionierten diese ersten Exemplare mit Mehl als Elektrolyt. Dieses Sachverhalt ist den meisten durch einen Experiment aus ihrer Schulzeit bekannt. Durch das Anbringen eines Drahtes zwischen zwei Kartoffeln kann eine kleine Glühbirne zum Leuchten gebracht werden. Aufgrund des Potenzialunterschieds in den beiden Elektrolyten, fängt der Strom, in Form der Elektronen, an von der einen Kartoffel in die andere zu fließen und bei seinem Weg durch die Glühbirne erzeugen diese Elektronen Reibung, was wiederum dem Glühdraht erwärmt. Haben sich genug Elektronen bei ihrem Weg durch den Draht an den Molekülen der Glühbirne gerieben wird der Glühdrat dieser so heißt das anfängt zu glühen und damit zu leuchten.

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Die einzelnen Tests spiegeln die persönliche Meinung der Autoren wieder. Trotz eingehender Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. Für daraus resultierende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

Taschenlampen Test 2017
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Ein Kommentar

  1. Sehr guter Test. Die meisten LED Taschenlampen davon habe ich selber auch getestet. Die ThruNite TN12 hatte ich noch nicht in den Händen.

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