Taschenlampen Test 2016

Die 4 besten Taschenlampen im Vergleich

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Zweibrüder LED Lenser P7.2
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ThruNite TN12
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Fenix TK41
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Maglite 3D-Cell
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Alle Preisangaben und sonstigen Angaben sind ohne Gewähr.


Unersetzliches Equipment, neben einer robusten Trinkflasche, guten Schuhen, einem stabilen Zelt ist bei jeder Trekkingtour eine Taschenlampe, denn in der freien Natur wird es im Gegensatz zu in Stadt Nachts wirklich dunkel. Stockdunkel. Ohne Taschenlampe kann es vorkommen, dass man an mondlosen Nächten nicht einmal mehr die eigene Hand vor Augen sieht. Das hat natürlich auch Vorteile. So schläft man in der freien Natur oft viel besser und tiefer und ist zudem gezwungen rechtzeitig mit dem untergehend der Sonne schlafen zu gehen. Allerdings ist es unvermeidbar, dass man nachts auch einmal auf Toilette muss oder dass es Situationen gibt in denen man noch nachts nach einem geeigneten Stellplatz suchen muss.
Natürlich ist es auch denkbar ein Outdoor Handy oder Smartphone mitzunehmen, das über eine Taschenlampenfunktion verfügt. Dabei gilt es aber zu bedenken, das Handy ist nur mit einem Akku funktionieren und dieser einmal leer gibt es nur selten Möglichkeiten ihn in der freien Natur wieder aufzuladen. Bei Taschenlampen dagegen, die meistens mit herkömmlichen Batterien funktionieren, kann man einfacher Ersatzbatterien mitnehmen. Dies bedeutet allerdings natürlich auch zusätzliche Gewicht und so gibt das heutzutage sogar Taschenlampen die man selbst wieder aufladen kann indem man sie schüttelt. Insbesondere als Notfall Taschenlampe sind solche Modelle sehr nützlich.

Damit Sie in der Lage sind eine qualifizierte Kaufentscheidung zu treffen, sind im folgenden die Qualitätsmerkmale von Taschenlampen erläutert. Darüber hinaus werden die verschiedenen Leuchtarten vorgestellt, die heutzutage auf dem Markt sind.

Die Hauptkriterien bei unserem Taschenlampentest sind die Leuchtkraft, gemessen in Lumen, die Stabilität und natürlich der Preis. Weitere Pluspunkte können Taschenlampen sammeln, die über verschiedene Helligkeitsstufen verfügen, denn nicht unbedingt immer wünscht man sich die maximale Leuchtleistung. Beispielsweise wenn man Nachts aufsteht und vermeiden will dass der Körper durch die Taschenlampe denkt es wäre schon wieder Tag. Außerdem kann so Batterieleistung gespart werden.

Eine beliebte Methode die Leistungsfähigkeit einer Taschenlampe zu testen ist mit der Taschenlampe nachts ein Objekt in bekannter Entfernung anleuchten  und die Helligkeit beobachten. Für die Qualität des Ergebnisses ist besonders die Konstruktion der Spiegel im Inneren der Leuchte wichtig, da diese darüber entscheidet wie fokussiert das austretende Licht ist.

Taschenlampe
Photo von Jared and Corin
http://www.flickr.com/photos/redjar/ / veröffentlicht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Ebenfalls ist wichtig, die Taschenlampe gut in der Hand liegt und nicht zu schwer ist, sodass sie auch längere Zeit getragen werden kann. Sowieso ist bei jedem Ausrüstungsgegenstand, der zu einer Trekkingtour mitgenommen werden soll, das Gewicht ein wichtiges Kriterium.

Besonders wichtig für die Robustheit, allerdings auch für das Gewicht, ist das Material aus dem das Gehäuse gefertigt worden. Die beliebtesten Materialien sind hier Aluminium und Plastik.

Absolute Pflicht ist, dass die Verarbeitung so gut ist das die Taschenlampe nicht durch Spritzwasser kaputt geht, da bei keinem Outdooreinsatz, das Risko von Spritzwasser wirklich gleich null ist.

Für viele Anwender zusätzlich wichtig sind die Abmessungen der Lampe. Gerade bei besonders leuchtstarken Exemplaren, sollte man sich nicht von dem Wort Taschenlampe in die irre führen lassen, den die wenigsten Modelle diese Kategorie finden in einer Hosentasche platz. Wünscht man sich eine Lampe die man stets am Körper tragen kann, muss man Abstriche was die Leuchtkraft angeht in Kauf nehmen.

Zwar gibt es auch mittlerweile auch sehr billige Taschenlampe kaufen allerdings sind diese nicht ohne Grund so billig. Häufig sind diese nicht bruchsicher und werden schon bei zu feuchter Luft beschädigt. Darüber hinaus nutzen solche billigen Leuchten die durch die Batterien zur Verfügung gestellte Energie nicht effektiv was zur Folge hat dass man für viel Energie nur wenig Licht bekommt. Somit zahlt man dann bei den Batteriekosten drauf was man vorher eingespart hat.

LED Taschenlampen

Die beliebtesten Leuchttechnologie heutzutage stellen LED Lampen dar, da diese nicht nur heller und stromsparender sind sondern auch robuster gegenüber Stößen und Stürzen. LED ist die Abkürzung für das englische Wort für Leuchtdioden, Light-Emitting Diode.  Typischerweise werden diese aus Halbleitermaterialien hergestellt und funktionieren wie gewöhnliche Dioden. Es gibt stets eine Durchlass- und eine Sperr-Richtung, wobei nur beim fließen von Strom in Durchlass-Richtung Licht emittiert wird. Dies auch der Grund, warum die Batterien steht richtig rum eingelegt werden müssen.

Eine Besonderheit von LED Lampen ist, dass die verbauten Dioden keine Wärmestrahlung abstrahlen und somit effektiv Energie eingespart werden kann. Außerdem kann durch die Wahl eines geeigneten Halbleiters eine monochrome optische Wellenlängen gewählt werden, die von den Dioden abgestrahlt wird. Im Gegensatz dazu muss bei herkömmlichen Glühbirnen um monochromes Licht erzeugen zu können ein Filter über das Licht der Glühbirne gelegt werden, der alles Licht bis auf das monochrome absorbierte. Dieses Filtern geht natürlich immer mit einem starken Helligkeitsverlust einher. Somit sind LED Lampen nicht nur Energie sparender sondern auch deutlich heller. Als wäre das nicht schon genug, haben LED Lampen eine deutlich längere Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen. Bei besonders hochwertigen Dioden die Lebensdauer zehnmal so groß.

So ist es kein Wunder, dass LED Taschenlampe herkömmliche Glühbirnen fast vollständig vom Markt verdrängt haben. Durch die Popularisierung sind diese heutzutage genauso erschwinglich, wie herkömmliche Glühbirnentaschenlampen vor 20 Jahren.

Taschenlampen mit Edelgas Füllung

Eine weitere neuartige Erfindung ist, dass das Volumen in dem sich der Glühdraht befindet mit einem Edelgas, beispielsweise Xenon  oder Krypton, gefüllt was die Leuchtleistung erheblich verbessern kann. Dies ist möglich, da das Edelgas den Glühdraht am verdampfen hindert, so dass die Lampe mit einer höheren Leistung betrieben werden kann ohne dass die Gefahr besteht das der Draht kaputt geht. Im weiteren leider geht erheblich die Lebensdauer der verwendeten Glühbirnen.

Selbstaufladbare Taschenlampen

Taschenlampe mit Induktionsspule
Taschenlampe mit Induktionsspule

Wie bereits in der Einleitung angesprochen gibt es heutzutage eine Vielzahl von Methoden mit denen Taschenlampen so hergestellt werden können, so dass sie vom Anwender selbst durch mechanische Arbeit wieder aufgeladen werden können. Die zwei häufigsten Mechanismen sind dabei

Dynamotaschenlampen leuchten so lange sie durch Drücken eines Schalters am laufen gehalten werden. Taschenlampe mit Induktionspulen können durch das Schütteln des Gehäuses aufgeladen werden. Durch das Schütteln rutscht nämlich ein Permanentmagnet durch eine elektrische Spule und erzeugt dabei in der Spule einen Induktionsstrom. Dieser Induktionsstrom läd dann einen in der Taschenlampe verbauten Akku auf.

Geschichte

Erfunden wurde die Taschenlampe vor gerade einmal knapp 100 Jahren. Der englische Erfinder David Misley entwickelte im Jahre 1899 die erste Taschenlampe und im Jahre 1906 wurde das erste Leuchtmittel für die Hosentasche zum Patent angemeldet. Ein charakteristisches Merkmal ist, dass das Licht solcher leuchten steht in einem gerichteten Kegel abgestrahlt wird. Diese Fokussierung der Leuchtleistung ermöglicht die Orientierung im Dunkeln mit einem Stromverbrauch von Batterien geliefert werden kann. Die ersten Modelle wurden entwickelt bevor es überhaupt Batterien zu kaufen gab und deswegen. funktionierten diese ersten Exemplare mit Mehl als Elektrolyt. Dieses Sachverhalt ist den meisten durch einen Experiment aus ihrer Schulzeit bekannt. Durch das anbringen eines Drahtes zwischen zwei Kartoffeln kann eine kleine Glühbirne zum leuchten gebracht werden. Aufgrund des Potenzialunterschieds in den beiden Elektrolyten, fängt der Strom, in Form der Elektronen, an von der einen Kartoffel in die andere zu fließen und bei seinem Weg durch die Glühbirne erzeugen diese Elektronen Reibung, was wiederum dem Glühdraht erwärmt. Haben sich genug Elektronen bei ihrem Weg durch den Draht an den Molekülen der Glühbirne gerieben wird der Glühdrat dieser so heißt das anfängt zu glühen und damit zu leuchten.

 

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Die einzelnen Tests spiegeln die persönliche Meinung der Autoren wider. Trotz eingehender Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. Für daraus resultierende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

 

 

Ein Kommentar

  1. Sehr guter Test. Die meisten LED Taschenlampen davon habe ich selber auch getestet. Die ThruNite TN12 hatte ich noch nicht in den Händen.

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